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	<title>Tierkommunikation | Tierweisheit</title>
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	<description>Maike Temme . Tierkommunikation</description>
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	<title>Tierkommunikation | Tierweisheit</title>
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		<title>Das unsichtbare Netz der Ranchpferde</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2023/02/07/auszeit-die-sommerweide-ruft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 09:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Flüstern der Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hacienda Buena Suerte]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Ranchpferde]]></category>
		<category><![CDATA[Reiturlaub Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituell Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wir auf das schmale Brett gekommen sind, weiß ich auch nicht mehr. Heiß ist mir. Sehr heiß. Dabei ist es November. Okay, November in Andalusien. Jedenfalls pausieren meine beiden Mitwanderer und ich jetzt ratlos in den Weiten der Sommerweide der Ranchpferde. Die stehen derweil schön schattig in ihren Corals unten auf der Hacienda. Wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4685 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/02/sommerweide-650x433.jpeg" alt="" width="402" height="268" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/02/sommerweide-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/02/sommerweide-325x217.jpeg 325w" sizes="(max-width: 402px) 100vw, 402px" /> Wie wir auf das schmale Brett gekommen sind, weiß ich auch nicht mehr.<br />
Heiß ist mir. Sehr heiß.<br />
Dabei ist es November. Okay, November in Andalusien.<br />
Jedenfalls pausieren meine beiden Mitwanderer und ich jetzt ratlos in den Weiten der Sommerweide der Ranchpferde. Die stehen derweil schön schattig in ihren Corals unten auf der Hacienda.<br />
Wir drei Menschen hatten spontan beschlossen, eine kleine Wanderung zu unternehmen. Die lapidare  Wegbeschreibung eines unserer Miturlauber &#8222;<em>Geradeaus, dann rechts halten und einfach dem Pfad folgen&#8220;</em> war dann doch etwas  schwammig, stellen wir gerade fest.<br />
Aber die Aussicht ist herrlich! Das Gelände der <a href="https://www.hacienda-buena-suerte.de/">Hacienda Buena Suerte</a> umfasst mit den Sommerweiden 200 Hektar Land, auf denen neben wilden, duftenden Kräuterbüschen 3000 Olivenbäume stehen.<br />
<em>„Da sind wir frei, haben Urlaub. Da kommt das Wilde in uns raus.&#8220;</em> habe ich gestern während meiner intuitiven Kommunikation mit dem Kollektiv der Ranchpferde erfahren. Das kann man sich wie bei einer Schulklasse vorstellen: Es gibt eine Art Klassensprecher, der für die gesamte Gruppe &#8222;spricht&#8220;. Das habe ich zuletzt bei den <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/03/24/effizient-mit-den-kraeften-haushalten-oder-lerne-von-den-zackelschafen/">Schafherden des Archehofes</a> so gehandhabt und sowieso immer, wenn ich eine  allgemeine Information einer großen Tiergruppe erhalten möchte. Es ist das Einfangen einer Stimmung der Tiergemeinschaft, seiner Tendenzen und seiner Art zu sein.<br />
Die Pferde der Hacienda leben jeden Sommer für ein paar Monate auf dieser weitläufigen und urwüchsigen Sommerweide. Dann, wenn es unerträglich heiß wird und es zu mühsam ist, den Alltag zu bestreiten. In Freiheit und unter sich sortieren die Pferde sich neu in Grüppchen innerhalb der Gruppe. Manche genießen zunächst übermütig ihr Freisein, andere stehen erst nur schüchtern am Rand und schauen zu. Die Älteren beobachten gelassen das Treiben der Jüngeren. Und einige wenige gehen nicht mit auf die Sommerweide, weil sie gerade eine Verletzung oder Krankheit kurieren.<br />
Doch sie halten die unsichtbare Verbindung zueinander, auch wenn der Radius in den Sommermonaten größer wird.<br />
In der gestrigen Kommunikation erfuhr ich, dass die Pferde der Ranch einander gewahr bleiben, auch wenn sie sich nicht immer begegnen. Es scheint wie ein Netz aus unsichtbaren Strömungen und fühlt sich an, als seien die Pferde insgesamt wach und aufmerksam füreinander. Nicht abgestumpft oder egal für das, was um sie herum passiert.<br />
Die Begegnungen mit vielen, verschiedenen Menschen während des Alltags im Reitschulbetrieb bringt eine Abwechslung, eine Lebendigkeit mit sich. Sie begreifen sich durchaus als &#8222;Arbeits-Familien-Gemeinschaft&#8220;. Sowohl von Pferd zu Pferd als auch von Pferd zu Mensch. Durch die Begegnungen von Menschen und Tieren ist eine Geschäftigkeit auf dem Hof, die die Tiere ohne Stress wach hält, erfuhr ich.<br />
Unterdessen haben wir Wanderer beschlossen, besagten Pfad nicht mehr im Gestrüpp zu suchen und uns auf den Rückweg zu machen. Ich werde das Terrain morgen noch einmal auf einem Pferdrücken erkunden.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Haciendaleben &#8211; Des einen Arbeit, des anderen Urlaub</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2023/01/12/haciendaleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 08:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Flüstern der Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hacienda Buena Suerte]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdealltag]]></category>
		<category><![CDATA[Pferderanch]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierweisheit Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub mit Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[Ranchleben in Andalusien: Da kommen mir gleich Assoziationen von galoppierenden Pferden mit wehenden Mähnen und wildem Ungestüm in den Sinn. An einen schüchternen und scheuen Wallach hatte ich erstmal nicht gedacht, als ich meinen Phantasien über das Leben auf einer Hacienda nachhing. Nun sitze ich also hier auf einem kleinen Baumstumpf im Coral, der an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="wp-image-4665 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/01/naipe-650x433.jpeg" alt="" width="393" height="262" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/01/naipe-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/01/naipe-325x217.jpeg 325w" sizes="(max-width: 393px) 100vw, 393px" />Ranchleben in Andalusien:<br />
Da kommen mir gleich Assoziationen von galoppierenden Pferden mit wehenden Mähnen und wildem Ungestüm in den Sinn.<br />
An einen schüchternen und scheuen Wallach hatte ich erstmal nicht gedacht, als ich meinen Phantasien über das Leben auf einer Hacienda nachhing.</p>
<p>Nun sitze ich also hier auf einem kleinen Baumstumpf im Coral, der an den Paddock vom zurückhaltenden Naipe grenzt. Lediglich ein Lattenzaun trennt uns.</p>
<p>Naipe ist ganz anders als die temperamentvollen Hengste, an denen ich gerade vorbeigegangen bin und auch anders als der souveräne Wallach Maximus, mit dem ich gestern eine Bodenarbeitsstunde hatte.<br />
Still beobachte ich Naipe, der sich nicht so recht traut, zu mir zu kommen. Ich schließe meine Augen, um auf intuitiver Ebene Kontakt zu ihm herzustellen. Nun stapft er ein paar vorsichtige Schritte in meine Richtung. Ich werde den telepathischen Austausch mit ihm beginnen, mich in ihn hineinfühlen und erfragen, wie er bestmöglich als Schulpferd hier eingebunden werden kann. Und ob er sich das überhaupt dauerhaft vorstellen möchte. Annabell, die sich auf der <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/11/20/andalusien-immer-der-vision-entgegen/">Ranch</a> neben den Gästen auch um den laufenden Betrieb und das Wohl der Pferde kümmert, ist dies ein großes Anliegen.</p>
<p>Die Hacienda ist ein bezaubernder Urlaubsort und eben auch ein Reitschulbetrieb.<br />
Urlaub für uns Menschen. Arbeitsalltag für die Pferde.<br />
Und manchmal eine Herausforderung für einen Neuzugang wir Naipe.</p>
<p>&#8222;Tierkommunikation mit einem Schulpferd &#8211; Was kann das bringen?&#8220;  magst du dich fragen.</p>
<p>Hat ein Pferd wie z.B. Naipe ein Gefühl von dem Wesen &#8222;Mensch&#8220; auf seinem Rücken?<br />
Definitiv. Und zwar mit all dessen körperlichen und emotionalen Aspekten von Spannung und Entspannung.</p>
<p>Hat ein Pferd wie z.B. Naipe für ihn typische Wesenszüge?<br />
Absolut. Naipe habe ich als ernsthaft erlebt; ein Tier, dass das Leben nicht auf die leichte Schulter nimmt, sehr sensibel und leicht zu verunsichern ist.</p>
<p>Können Tiere, wie z.B. Naipe sich gesehen fühlen?<br />
Unbestritten ja. Oft haben mir Kunden von verändertem Verhalten ihrer Tiere berichtet, nachdem sie die Sichtweise ihres Tiergefährten verstanden und &#8222;gesehen&#8220; hatten.</p>
<p>Ich bin guter Dinge als ich diese Tierkommunikation mit Naipe beende. Annabell wird ihn mit Geduld, Zeit und all den Aspekten, die für ihn wichtig sind, erneut in den Schulbetrieb einbinden, sagt sie später. So wie Naipe es sich erhofft.</p>
<p>Als ich aufstehe steht er am anderen Ende seines Corals. Ich habe ihn weder berührt noch ist er lange in meiner Nähe geblieben. Doch auf nonverbaler, intuitiver Ebene war Naipe mir nah.</p>
<p>Nächstes Mal nehme ich dich mit zum Herdenkollektiv der Hacienda-Pferde auf die Sommerweide.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spirituell leben oder manchmal ist ein Stift ein Stift</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/10/21/xy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 08:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Intuitive Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[krankes Huhn]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituell Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tellington TTouch]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[ &#8222;Sie müssen mit den Füßen auf dem Boden stehen, als hätten Sie vier. Dann können Sie in der Welt bleiben. Aber Sie müssen aufhören, die Welt mit dem Kopf zu betrachten. Sie müssen sie mit dem Herzen sehen!&#8220; (aus &#8222;Eat Pray Love&#8220; von Elizabeth Gilbert) Und was hat das mit Tierkommunikation zu tun? Alles. So [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="wp-image-4634 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-650x433.jpeg" alt="" width="506" height="337" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-325x217.jpeg 325w" sizes="(max-width: 506px) 100vw, 506px" /> &#8222;Sie müssen mit den Füßen auf dem Boden stehen, als hätten Sie vier. Dann können Sie in der Welt bleiben. Aber Sie müssen aufhören, die Welt mit dem Kopf zu betrachten. Sie müssen sie mit dem Herzen sehen!&#8220; (aus &#8222;Eat Pray Love&#8220; von Elizabeth Gilbert)<br />
Und was hat das mit Tierkommunikation zu tun?<br />
Alles.<br />
So spirituell diese Herangehensweise ist, so pragmatisch und alltagstauglich sehen die Lösungen für Tier und Halter später aus.<br />
Es ist die Kombination aus Beidem, die die Arbeit so faszinierend macht.<br />
Du hast die unterschiedlichsten Menschen, die dir mit ihren Tieren begegnen.<br />
Da gibt es diejenigen, die in jedem Stift eine Schwingung wahrnehmen, in neuen Räumen stets die Aura auffächern und sich zu Vollmond entrückt mit der Energie der Venus verbinden.<br />
Das ist jetzt überspitzt. Klar!<br />
Ich selbst habe mal die Warze unserer Tochter mit einem Vollmondritual zum Verschwinden gebracht  UND es anschließend der Hautärztin erzählt. Die war total beeindruckt!<br />
Was ich meine ist, dass es unseren Tieren und auch uns nicht hilft, wenn wir spirituell entrückt sind, weil wir im Alltag nicht zurecht kommen. Ebenso bin ich der Meinung, dass wir nur die Hälfte der Dinge wahrnehmen, wenn wir unsere großartige Intuition unterdrücken.<br />
Tiere helfen uns, beides in Einklang zu bringen.<br />
Wie?<br />
Zunächst einmal nehmen sie die Gefühle, Worte, Gerüche, Bilder und alles wahr, was wir nicht sagen. Dafür aber alles, was uns aus jeder Pore und Zelle entströmt. Ähnlich bei Kindern, die man bestenfalls verwirrt, wenn man das Eine sagt, etwas anderes dabei denkt und sich weder-noch verhält. Verwirrung komplett.<br />
Ich erzähle dir jetzt, wie unsere Renn-Dori und ihre Kumpeline Hans-Betty das Spirituelle und das Pragmatische aufzeigen.<br />
Ich hatte ja keine Ahnung, wie fein-energetisch Hühner sind!<br />
Dori und ich sind kürzlich übereinander gestolpert. Nach dem ersten Schreck sah ich, dass sie humpelte und nur auf einem Bein stehen konnte. Als Hühner-Anfängerin ließ ich Dori röntgen (auf dem Röntgenbild sah sie aus wie ein Brathähnchen, das war nicht so schön).<br />
Das Bein war glücklicherweise nur verstaucht und nicht gebrochen.<br />
Mithilfe der einfühlsamen Assistenz unserer Tochter begann Doris Behandlung, bei der ich mich komplett auf meine Intuition verließ. Ich fühlte mit meinen Händen ihren kleinen, fedrigen Körper und erhielt von Dori Gefühle von Schmerz oder Wohlsein oder einfach Wissen, wie es ihr dabei ging.<br />
So kombinierte ich<a href="https://tellington-methode.de/"> Tellington TTouches®</a> an Doris Flügelansatz und Bein mit einer Art Krankengymnastik. Ich brachte sie dazu, die Krallen ihres verletzten Beines um meinen Zeigefinger zu schließen und bewegte so ihr Bein sachte in alle Richtungen. Die ersten Tage bekam Dori ein allopathisches Schmerzmittel, danach innerlich und äußerlich Traumeel.<br />
Intuition und Tatkraft, Schulmedizin und alternative Medizin waren die perfekte Kombination.<br />
Ähnlich bei Hans-Betty, liebevoll auch Pummelhuhn genannt. Sie frisst für ihr Leben gern! Genau das wurde ihr fast zum Verhängnis.<br />
Hans-Betty konnte plötzlich kaum fressen, sie wollte, doch sie konnte nicht. Sie sonderte sich ab, ich konnte ihre Schmerzen in meinem Körper wahrnehmen.<br />
Mit einer befreundeten Tierkommunikatorin spürten wir in Hans-Betty hinein und kamen zu dem Entschluss, dass Hans-Betty&#8217;s Verhalten und ihr Körpergefühl auf einen Fremdkörper oder eine innere &#8222;Verstopfung&#8220; hindeuteten und nicht auf eine Krankheit.  Hans-Betty ist etwas scheu, so klaubte ich sie die nächsten späten Abende aus dem Stall. Ausgerüstet mit meiner Stirnlampe massierte ich in der abgedunkelten Garage ihren Kropf, Hals und Magen, wo ich nach ein paar Tagen deutlich auch eine Verdickung fühlen konnte. Intuitiv massierte ich nach unten und nicht Richtung Kropf.</p>
<p>Bei den intensiven Massagen furzte Hans-Betty herzhaft und entspannte sich. Vor den Massagen bekam sie einen fernenergetischen Chakrenausgleich, damit die feinen Vibrationen der Kalimba später besser durchschwingen konnten.  Nach jeder Massage hielt ich Hans-Betty nämlich meine Kalimba, ein Daumenklavier, an die Beule am Bauch. Vielleicht würden die Vibrationen und Schwingungen die Organe ebenfalls in Schwingung setzten. Hans-Betty versetzte dies in wohlige Ruhe.</p>
<p>Am vierten Tag lag morgens im Hühnerkot ein 12cm langes Befestigungsgummi, das beim Zurückschneiden der Sträucher im Gehege wohl unbemerkt herabgefallen war. Hans-Betty hat es vermutlich für einen besonders zähen Wurm gehalten und verschlungen.<br />
Durch das intuitive Hineinfühlen wusste ich, wie sich der Schmerz anfühlt und wo er in Hans-Betty&#8217;s Körper verortet war. Ich wusste nur nicht, WAS es war. Auch hier hätte eine alleinige Tierkommunikation ihr nicht geholfen. Das eingedickte Etwas musste weiterrutschen und aus dem Körper befördert werden. Die Kombination von Tierkommunikation und Massage zusammen mit dem Chakrenausgleich und der &#8222;Schwingungstherapie&#8220; (zwei heiße Tipps meiner <a href="https://viriditas-tierkommunikation.de/">Kollegin Heike Deubel</a>) waren unschlagbar.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schritt für Schritt durch den Tag &#8211; Mach&#8217;s wie die Hühner!</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/09/08/ein-filou-zur-rechten-zeit-oder-warum-es-karma-und-kein-zufall-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 06:35:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Huhn]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten Hühner]]></category>
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					<description><![CDATA[Im letzten Beitrag hast du über Itú gelesen, davon wie er starb und was für eine wunderbare Persönlichkeit er war. Leben und Sterben gehört zum Hofleben wie das Weihwasser in die Kirche oder der Ball zum Tor, um es mal ganz plastisch auszudrücken. Bei manchen Tierarten, so bemerkte ich, rechnet man eher mit dem Tod [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4593" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-650x433.jpeg" alt="" width="402" height="268" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" />Im letzten Beitrag hast du über Itú gelesen, davon wie er starb und was für eine wunderbare Persönlichkeit er war. Leben und Sterben gehört zum Hofleben wie das Weihwasser in die Kirche oder der Ball zum Tor, um es mal ganz plastisch auszudrücken. Bei manchen Tierarten, so bemerkte ich, rechnet man eher mit dem Tod als bei anderen. Das fiel mir erst so richtig auf, als wir unsere Hühner kauften.<br />
Eigentlich wollte ich nur drei Hühner halten. Der Eifler ansich ist da ja sehr pragmatisch und so empfahlen mir ausnahmslos alle erfahrenen Hühnerhalter, die ich vor dem Kauf interviewte, mir mindestens vier Hühner zuzulegen.<br />
Warum?<br />
Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der Tiere stirbt, weil<br />
es tot von der Stange fällt,<br />
es vom Marder gerissen wird,<br />
es vom Fuchs gerissen wird,<br />
es einem Greifvogel-Angriff zum Opfer fällt,<br />
es erkrankt und daran stirbt,<br />
ist sehr hoch .<br />
Und wenn dann eines stürbe, so habe man immerhin noch die minimale Gruppengröße, in der sich ein Huhn wohlfühle. Nämlich drei.<br />
Da war das Thema Tod plötzlich dicht dran. Und ist es immer noch. Jeden Abend schaue ich in den Stall, ob Frieda, Dori, Hans-Betty und Berta aufgereiht auf der Stange im Stall hocken.<br />
Nun lerne ich, wie anders es sich anfühlt, für vier &#8222;Beutetiere&#8220; zu sorgen. Bei unseren Raubtieren, Katze und Hund, liegt der Fokus ganz anders.<br />
Ich wäre keine Tierkommunikatorin, hätte ich meine vier Hennen nicht &#8222;befragt&#8220;, wie sie sich selbst wahrnehmen.<br />
In ihren Instinkten sind sie wach; vom Beobachten kenne ich ihre Warnlaute, mit denen sie sich gegenseitig zur Vorsicht mahnen oder auf Gefahr vom Boden oder der Luft warnen. Da sind sie auf Zack.<br />
Im telepathischen Hineinfühlen nahm ich es ganz deutlich wahr: Unsere Hühner leben völlig im Augenblick. Von Korn zu Korn. Eins nach dem anderen. Es sieht bei ihnen meist sehr geschäftig aus und sie haben auch immer etwas zu erzählen (ganz real mit  Lautäußerungen), aber mental sind sie auf den Augenblick fokussiert. Sie sind nicht ständig auf der Hut oder gar ängstlich. Aufmerksam ja. Doch sie nehmen den Moment wie er ist.</p>
<p>Vermutlich kann ich deshalb nicht anders und komme bei ihnen immer zur Ruhe. Dieses &#8222;eins nach dem anderen&#8220;, obwohl es überall Fressfeinde gibt, das ist doch ein interessanter Mechanismus. Wenn ich da an das Abwarten, das Lauern einer Katze denke! Dies ist meinen Hühnern völlig fremd. Da ist ein Wurm? Nichts wie hin. Die Fliege nicht geschnappt? Uninteressant.</p>
<p>In dem Wissen, dass meine Hennen zufrieden im Jetzt sind, macht es mir leichter zu akzeptieren, dass sie Beute werden könnten. Sie  empfinden sich nicht als solche und darauf kommt es an.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bisous de l’abeille &#8211; Die Gaben der Bienen</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/07/28/bisous-de-labeille-die-gaben-der-bienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 07:09:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlaufuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenhonig]]></category>
		<category><![CDATA[biologisch dynamische Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Honigproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Imkern]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tierwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230;auch &#8222;Speise der Götter&#8220; oder &#8222;flüssiges Gold&#8220; genannt. Bienen: Unbestechlich, fleißig, bestens organisiert und innerhalb der tierischen Hofgemeinschaft diejenigen, die CeCe (die Bäuerin) als &#8222;Zünglein an der Waage&#8220; beschreibt. Warum das Zünglein an der Waage? Die Biene reagiert hochspezialisiert auf ihre Umwelt. CeCe erklärte mir:&#8220; Die Bienen gehören zu den domestizierten Tieren, die nicht wirklich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4552" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/Honigtopf-650x433.jpeg" alt="" width="396" height="264" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/Honigtopf-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/Honigtopf-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" />&#8230;auch &#8222;Speise der Götter&#8220; oder &#8222;flüssiges Gold&#8220; genannt.<br />
Bienen:<br />
Unbestechlich, fleißig, bestens organisiert und innerhalb der tierischen Hofgemeinschaft diejenigen, die CeCe (die Bäuerin) als &#8222;Zünglein an der Waage&#8220; beschreibt.<br />
Warum das Zünglein an der Waage?<br />
Die Biene reagiert hochspezialisiert auf ihre Umwelt. CeCe erklärte mir:&#8220; <em>Die Bienen gehören zu den domestizierten Tieren, die nicht wirklich domestiziert sind. Sie bleibt ein Wildtier, das den Menschen eigentlich nicht braucht.</em><br />
<em>Der Mensch konnte sie nie völlig aus ihrem ursprünglichen Sein herausreißen, wie man es zum Beispiel mit den Hühnern in den Legebatterien getan hat oder bei Schweinen, die in den Masten kein Tageslicht sehen. Man füttert Bienen Zucker zu, aber man kann kein künstliches Licht erzeugen, in dem sie fliegen. Das, was in der Bienenumwelt mit der Pflanzen- und Blütenwelt passiert, hat unmittelbaren Einfluss auf den Bienenstock.</em>&#8220;<br />
Unbestechlich hält sie sich an einen saisonalen Rhythmus so wie an einen Tag- und Nachtrhythmus.<br />
Mondknoten zum Beispiel seien keine guten Momente für die Bienen. Genauso wie Oppositionen von Planeten. Bei bestimmten Planetenkonstellationen bräuchten Bienen länger, sich zu beruhigen und zu orientieren.<br />
Bienen scheinen fast ein wenig hellhörig auf kosmische Rhythmen zu reagieren.<br />
Da kann man ein Glas Honig plötzlich mit ganz anderen Augen betrachten, nicht wahr?<br />
Ich habe ein Glas Honig vom Hof mitgenommen. Es war nicht groß und vom Vorjahr, weil die aktuelle Saison für die Bienen so notvoll war. (Ließ hierzu: <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/06/16/erfahrung-macht-klug-oder-warum-ich-meine-haare-liebe/">&#8222;Die Biene im Rausch&#8220;</a>)<br />
Und als ich die Gewinnung von ein wenig Honig auf dem Hof verfolgte, war mir schlagartig klar, warum er &#8222;flüssiges Gold&#8220; oder &#8222;Küsschen der Biene&#8220; bei den Franzosen genannt wird.<br />
Die Waben wurden auf ein Brett gestellt; ich durfte mit einer Gabel die wächserne Wabenschicht ablösen. Ganz langsam und vorsichtig, bis darunter goldener Honig zum Vorschein kam. Der Geruch von Wachs und Honig war wunderbar duftig und süß!<br />
Diese vom Wachs befreiten Waben befestigte CeCe in der Zentrifuge, die in hohem Tempo zu schleudern begann. Während diese rotierte, lief aus dem an der Zentrifuge befestigten Hahn goldgelber Honig im fließenden Strahl in den darunter stehenden Eimer.</p>
<p>CeCe:&#8220;<em>Bienen begleiten uns immer noch als ein ganz stiller Begleiter für alles Leben auf der Erde. Wenn die letzte Bienen gestorben ist, hätte die Menschheit noch drei Jahre zu leben.</em>&#8220;<br />
An diese Worte erinnere ich mich häufig, wenn ich zum Glas Honig im Supermarkt greife. Er ist wirklich etwas ganz besonderes.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frau Gans und ich &#8211; Ein Missverständnis löst sich auf</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/07/14/frau-gans-und-ich-ein-missverstaendnis-loest-sich-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 08:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauernhofgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhoftiere]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hofleben mit Gänsen]]></category>
		<category><![CDATA[telepathische Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten Gans]]></category>
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					<description><![CDATA[Da bin ich glatt in die typischste aller tierkommunikatorischen Fallen getappt! Mit Frau Gans. Während meiner Beobachtungs- und Fotorunden auf dem Archehof fühlte ich mich verfolgt. Von Frau Gans. Mit lang vor gerecktem Hals und laut schnatternd kam sie aus allen möglichen Ecken auf mich zu. Ihre Entenküken im Schlepptau. &#8222;Sie verteidigt ihre Jungen.&#8220; dachte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4803 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/FrauGansschaut.webp" alt="" width="182" height="182" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/FrauGansschaut.webp 1200w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/FrauGansschaut-768x768.webp 768w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/FrauGansschaut-720x720.webp 720w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/07/FrauGansschaut-200x200.webp 200w" sizes="auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px" />Da bin ich glatt in die typischste aller tierkommunikatorischen Fallen getappt!<br />
Mit Frau Gans.<br />
Während meiner Beobachtungs- und Fotorunden auf dem <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/02/24/endlich-gehts-los-805-kmund-freuen/">Archehof</a> fühlte ich mich verfolgt.<br />
Von Frau Gans.<br />
Mit lang vor gerecktem Hals und laut schnatternd kam sie aus allen möglichen Ecken auf mich zu. Ihre Entenküken im Schlepptau.<br />
&#8222;Sie verteidigt ihre Jungen.&#8220; dachte ich.<br />
Aber Frau Gans war mir auch ohne ihre Küken auf den Fersen.<br />
Irgendwann war ich es leid. Während einer dieser Verfolgungen breitete ich ohne zu überlegen meine Kamera, meine Notizblätter und meinen Stift vor ihr aus. Auch mein Handy legte ich dazu.<br />
Überraschenderweise war Frau Gans zufrieden. Erst mit Argwohn dann in Ruhe beäugte sie all meine Habseligkeiten. Mit ihrem Schnabel wurde alles untersucht. Schließlich zog sie von dannen.<br />
Ich war verblüfft.<br />
Später erfuhr ich von CeCe (der Bäuerin), dass Gänse ausgesprochene Augentiere sind.<br />
Sie müssen alles genau untersuchen. So einfach war das. Während der darauffolgenden Tage fiel mir auf, dass Frau Gans oft neben einem von uns Menschen stand und guckte. Intensiv beobachtete sie, was wir gerade taten.<br />
Mein Bauchgefühl schien es geahnt zu haben. Doch in meinem Kopf lief zuvor ein Kinofilm: Darüber, dass ich die Gans wohl irritierte, dass ich für sie ein Eindringling war, dass sie mich vielleicht angreifen könnte. Viele Gedanken und Vermutungen gepaart mit meinem Unwissen führten zu diesem Missverständnis. Natürlich war ich ein Fremder für Frau Gans, doch sie wollte nur schauen wer ich bin und was ich da für merkwürdige Dinge mit mir herumtrug. Es hätte ja essbar sein können!<br />
Solche Missverständnisse begegnen mir zuhauf in Gesprächen mit Tierhaltern, wenn es um ihre Tiergefährten geht. Oft fallen ihnen die naheliegendsten Dinge nicht auf, oder sie sind, so wie ich mit Frau Gans, mit Gedanken und Vermutungen beschäftigt und nicht im Bauchgefühl.<br />
Mir war auf dem Hof während der Fotorunden nicht in den Sinn gekommen, mich kurz in Frau Gans hinein zu fühlen. Ich war zu sehr damit beschäftigt darüber nachzudenken, warum ich angeschnattert wurde. Als meine Intuition kurz einklickte, löste sich das Missverständnis auf.<br />
Das gleiche mache ich für meine Kunden: Mithilfe meiner intuitiven Sinne erfasse ich die Gefühle ihrer Tiergefährten und kann neutral formulieren, was in dem Tier vorgeht. So hat sich schon mancher Trugschluss aufgelöst.</p>
<p>Kennst du das: Kopfkino statt Faktencheck? Vermutungen statt Intuition?<br />
Schreib mir deine Erfahrungen gerne an <a href="mailto:info@tierweisheit.de">info@tierweisheit.de</a></p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die Biene im Rausch</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/06/16/erfahrung-macht-klug-oder-warum-ich-meine-haare-liebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 07:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauernhofgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen im Rausch]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenhonig]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hofleben mit Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Imkern]]></category>
		<category><![CDATA[telepathische Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ist das Wasser so angenehm?&#8220; fragt der Friseur. &#8222;Ich weiß nicht, ich spüre noch nichts auf meiner Kopfhaut.&#8220; antworte ich. Es dauert ein bisschen bis der Wasserstrahl durch meine dichten Haare kommt. Das nur vorweg. Ich war wirklich froh über meinen dichten Haarschopf, als CeCe und ich die Bienen besucht haben. Dreißig Bienenstöcke mit je [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4510" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/06/ImkernaufderWiese-650x433.jpeg" alt="" width="506" height="337" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/06/ImkernaufderWiese-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/06/ImkernaufderWiese-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" /></p>
<p>&#8222;Ist das Wasser so angenehm?&#8220; fragt der Friseur.<br />
&#8222;Ich weiß nicht, ich spüre noch nichts auf meiner Kopfhaut.&#8220; antworte ich.<br />
Es dauert ein bisschen bis der Wasserstrahl durch meine dichten Haare kommt.<br />
Das nur vorweg.<br />
Ich war wirklich froh über meinen dichten Haarschopf, als CeCe und ich die Bienen besucht haben.<br />
Dreißig Bienenstöcke mit je fünfzig- bis sechzigtausend Bienen.<br />
In der Morgendämmerung überqueren wir eine der Bienenwiesen.<br />
Bunt bemalte Bienenstöcke stehen aufgereiht nebeneinander im hohen Gras.<br />
Während die Sonne aufgeht, beginnen die Bienen ihren Tag. Vereinzelt fliegen Arbeiterinnen aus ihren Stöcken, um ihre Suche nach Nektar und Pollen zu beginnen.<br />
Offensichtlich kreuze ich gerade die Einflugschneise einer Biene.<br />
Lautes Bienensummen dringt an mein Ohr.<br />
Schlagartig erinnere ich mich an meine drei Bienenstiche, die ich im Laufe meines Lebens erfahren habe.<br />
Allesamt waren äußerst schmerzhaft, verbunden mit heiß geschwollener Haut.<br />
Mit dem Summen im Ohr, gefühlt aber im Ohr, bedecke ich in leichter Panik meine Augen und drehe den Kopf.<br />
Irgendwo in meinem Haar hat sich die Biene verfangen und findet den Weg nicht hinaus.<br />
Vor meinem inneren Auge sehe ich einen Film ablaufen, wie ich mit verschwollenem Ohr, heiß-dicker Wange und schmerzender Kopfhaut die nächsten Tage verbringen werde.<br />
Ich drehe mich um die eigene Achse.<br />
CeCe bewahrt einen kühlen Kopf und klaubt mir die Biene aus dem Haar.<br />
Zu dicht, um zur Kopfhaut durchzukommen. Glück gehabt.<br />
CeCe liegt als Imkerin viel an ihren Bienenvölkern. Aktuell gibt es einen Honigmangel bei ihren Völkern, so dass sie zufüttern muss, damit die Bienen nicht verhungern. Sie erzählt, dass die Honigernte dieses Mal ausfällt, weil die Bienen aktuell kaum genug für sich selbst zur Verfügung haben.<br />
Im Frühjahr oder Spätsommer kann es bisweilen zu Räubereien kommen.<br />
Die Situation: Einbruch an Nektar.<br />
&#8222;<em>Wenn ein paar Bienen mit Honig aus einem anderen Volk heimkommen, ist innerhalb von zehn Minuten das gesamt Arbeitervolk des Stocks auf Achse, um dieses andere Volk zu plündern. Es ist wie ein Rausch. Ohne Vorsicht, ohne zögern. Der Summton dicht und hoch. Es ist eine Kampfsituation auf Leben und Tod, um an diese fertige Nahrung zu kommen. Das angegriffene Volk wird totgestochen, wenn der Imker es nicht früh genug bemerkt.</em>&#8220;<br />
Später werde ich mit den Bienenvölkern kommunizieren. Bei Kommunikationen mit einem großen Kollektiv, wie einer Herde, einem Rudel oder hier vielen Bienenvölkern mit zigtausenden Bienen, gibt es meist ein Tier &#8211; so wie ein Klassensprecher &#8211; der für die Gesamtheit &#8222;spricht&#8220;. Eine Aussage der Bienenkönigin aus der telepathischen Kommunikation war: <em>&#8222;Wir haben Hunger. Wir werden bald sterben.&#8220;<br />
</em>Vier Monate später erfuhr  ich von CeCe am Telefon, dass die Hälfte der Bienenvölker tot ist. Alles Zufüttern und Behandeln konnte nicht helfen, dieses notvolle Jahr mit den für die Bienen ungünstigen Witterungsverhältnissen auszugleichen. Die Bienen hatten nicht genug Nahrung sammeln können. Ein solches Ausmaß an Bienensterben hat CeCe in ihrem Bestand bisher noch nicht erlebt.<br />
Umso kostbarer empfinde ich im Nachgang die Gaben der Bienen, die ich als kleines Glas Honig von der Vorjahresernte, mit nach Deutschland hatte nehmen können.</p>
<p>Hast du Fragen oder möchtest mir schreiben? Dann freue ich mich auf deine Mail an <a href="mailto:info@tierweisheit.de">info@tierweisheit.de </a></p>
<p>Bis zum nächsten Mal bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ein bisschen Wahnsinn gefällig? Dann halte dich an die Ziegen!</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/06/02/ein-bisschen-wahnsinn-gefaellig-dann-halte-dich-an-die-ziegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 07:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauernhofgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hofleben mit Ziegen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierblog]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziegen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziegen Charakter]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ziegen! Sie sind eine herrliche Katastrophe! Man muss sie lieben, um mit ihnen leben zu können! Wenn du sie nicht liebst, treiben sie dich zum Wahnsinn.&#8220; lacht CeCe (die Bäuerin, die ich interviewe) als ich mit ihr bei einer Tasse Tee über die Hofziegen spreche. Marguerite, die zweijährige Mutterziege und ihre Tochter Fleur habe ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4491 alignnone" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/06/Ziegenherde-1-650x433.jpeg" alt="" width="493" height="328" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/06/Ziegenherde-1-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/06/Ziegenherde-1-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px" /></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8222;Ziegen! Sie sind eine herrliche Katastrophe! Man muss sie lieben, um mit ihnen leben zu können!</em><br />
<em>Wenn du sie nicht liebst, treiben sie dich zum Wahnsinn.</em>&#8220; lacht CeCe (die Bäuerin, die ich interviewe) als ich mit ihr bei einer Tasse Tee über die Hofziegen spreche.<br />
Marguerite, die zweijährige Mutterziege und ihre Tochter Fleur habe ich bei den Zackelschafen gesehen. Diese beiden verbliebenen Ziegen laufen mit der Schafherde mit.<br />
Später werde ich  Marguerite und Fleur CeCe&#8217;s Fragen mittels Tierkommunikation weitergeben.<br />
Das verspricht lustig zu werden, wenn sie wirklich so &#8222;verrückt&#8220; sind.<br />
<em>&#8222;Sie sind extrem wach mit ihren Sinnen.&#8220; So CeCe. &#8222;Durch diese Sinnesoffenheit sind sie sehr wetterfühlig. Das merkst du ihnen sofort an: Sie zeigen Lust und Unlust genauso wie Übermut oder Rumtrödeln. Und manchmal ist halt Montag mit abnehmendem Mond.&#8220;</em></p>
<p>Wie oft hat CeCe dies beim Melken erlebt, wenn sie schon fast fertig gemolken hatte und der Bottich voller Milch war.<br />
Dann und nur dann zum Schluss und nicht, wenn man den Bottich halb voll noch hätte wegziehen können, stellt die Ziege ihren mit Dreck und Ziegenkötteln verschmutzten Fuß in die drei Liter Milch rein.<br />
Dann könne man die Milch ans Schwein verfüttern, wegen das Kack-Fußes. Das sei so typisch Ziege!<br />
Sei es, dass die Ziege einem nicht wohlgesonnen sei,<br />
die Prozedur zu lange gedauert habe oder sie sowieso nicht einverstanden war, weil es eben Montag war und nicht Dienstag!<br />
Bei manchen atmosphärischen Konstellationen seien sie wie ausgeliefert.</p>
<p>Während meines Interviews mit CeCe sehe ich die Ziegen plötzlich mit ganz anderen Augen. Auf mich wirkten sie immer so gelassen und unaufgeregt bei meinen vorherigen Besuchen auf dem Hof.<br />
Ich habe sogar mal für sie getrommelt. Auf meiner Bodhrán, einer irischen Rahmentrommel. Eigentlich habe ich nur so vor mich hin getrommelt, als ich plötzlich von der damaligen Ziegenherde umringt war.<br />
Ich wage zu behaupten, dass es ihnen gefallen hat. Sie blieben jedenfalls, solange ich spielte.</p>
<p>Das <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/02/24/endlich-gehts-los-805-kmund-freuen/">Buch</a>-Kapitel über die Hofziegen zu schreiben war ein Spaß!<br />
Ziegen: Sensitiv, neugierig und sie wissen zu 99,9% was du denkst (so CeCe).</p>
<p>Möchtest du mir schreiben? Ich freue mich über deine E-Mail unter <a href="mailto:info@tierweisheit.de">info@tierweisheit.de</a></p>
<p>Einen schönen Tag für dich!<br />
Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alarm im Hühnerstall oder immer geradeaus!</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/05/19/alarm-im-huehnerstall-oder-immer-geradeaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2022 07:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schlaufuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[Hühner: Flott unterwegs und meistens geradeaus! Wie auf einer imaginären Rennbahn.  Hat etwas ihr Interesse erregt, geht es los. Da wird keine Zeit mit Kurven drehen oder eingebauten Schlenkern verplempert. Sie rennen schnurstracks dorthin, wo es spannend ist. Ohne Umweg. Ohne Pause. So wie der Hahn zur Henne oder alle Hühner gleichzeitig zu einer Futterstelle. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4829 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/05/Hahnmithennen.jpg" alt="" width="246" height="246" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/05/Hahnmithennen.jpg 1080w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/05/Hahnmithennen-768x768.jpg 768w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/05/Hahnmithennen-720x720.jpg 720w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/05/Hahnmithennen-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" />Hühner: Flott unterwegs und meistens geradeaus! Wie auf einer imaginären Rennbahn.  Hat etwas ihr Interesse erregt, geht es los. Da wird keine Zeit mit Kurven drehen oder eingebauten Schlenkern verplempert.</p>
<p>Sie rennen schnurstracks dorthin, wo es spannend ist. Ohne Umweg. Ohne Pause.</p>
<p>So wie der Hahn zur Henne oder alle Hühner gleichzeitig zu einer Futterstelle. Oder zu einem Haufen von zusammengekehrtem Mist oder einem Kuhfladen. Von Haufen werden sie magisch angezogen.</p>
<p>CeCe hat mir erzählt:&#8220; Das Wesen des Hofgeflügels ist recht eigensinnig. Wenn ein Huhn meint, dies sei der rechte Platz oder das richtige Futter, kannst du sie so schnell nicht vom Gegenteil überzeugen. Wenn das Federvieh an einen Ort will, geht es dahin. Du kannst sie wegsetzen und verscheuchen. Doch sobald du fertig bist, gehen sie wieder dorthin. Alles Federvieh ist untereinander und mit anderen Arten  nicht sehr geduldig. Einem Artgenossen den Platz zu überlassen, liegt nicht in ihrem Verständnis. Oder gar den Vortritt geben, das geht nie mit Hühnern!&#8220;</p>
<p>Ich selbst könnte das stundenlang beobachten. So wie der Hahn auf diesem Film: Erst dachte ich: &#8222;Toll! Da hast du einen ganz seltenen Moment erwischt!&#8220; Ja von wegen. Der Hahn &#8211;  fielen mir CeCe&#8217;s Worte während des Filmens wieder ein &#8211; kann in seinen guten Jahren alle zehn Minuten auf Hennen hüpfen, die begattet werden möchten.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Hennen und Küken auf dem Hof von CeCe, und es hat riesigen Spaß gemacht, sie zu beobachten! Sie verhalten sich so ganz anders als der ruhige Itú oder die gemächliche Tobi. Oft habe ich sie in der Nähe der Hofhunde beobachtet. Von den Hunden und den Hühnern erzähle ich ein anderes Mal. Natürlich gibt es auch von diesem überaus interessanten Federvieh ein eigenes Kapitel im Buch.</p>
<p>Ich glaube, das Kennenlernen der Hofhühner hat den letzten Anstoß gegeben, uns eigene Hennen anzuschaffen. Vor vier Tagen ist unsere vierköpfige happy Hühner-Gang bei uns eingezogen. So eine Freude ist es, sie kennen zu lernen!</p>
<p>Mit ersten leisen Lauten begrüßen sie uns morgens beim Öffnen des Stalls.  Langsam beginnen die Hennen, ihr Freigehege zu erkunden. Dabei pflügen sie unseren Rasen um und rupfen die Sträucher. Aber das haben wir ja vorher gewusst. Man muss sie einfach gern haben!</p>
<p>Magst du Hühner auch oder möchtest du mir ein Feedback geben? Ich freue mich auf deine Post unter <a href="mailto:info@tierweisheit.de">info@tierweisheit.de</a></p>
<p>Hab einen schönen Tag!</p>
<p>Maike</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie ich der Spucke auf die Spur kam oder wo die Liebe hinfällt</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/04/21/wie-ich-der-spucke-auf-die-spur-kam-oder-wo-die-liebe-hinfaellt/</link>
					<comments>https://www.tierweisheit.de/2022/04/21/wie-ich-der-spucke-auf-die-spur-kam-oder-wo-die-liebe-hinfaellt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2022 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauernhofgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhoftiere]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hofleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kuhverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Poitou Esel]]></category>
		<category><![CDATA[Tierblog]]></category>
		<category><![CDATA[Tierbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[traditioneller Bauernhof]]></category>
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					<description><![CDATA[Da steht er: Itú! Alter Freund. Dreißig Jahre ist der große Poitou-Eselhengst nun. Ich freue mich riesig, ihn wieder zu sehen! Er ist der einzig verbliebene Esel am Hof. Die Eselinnen seiner Herde wurden nacheinander verkauft. In einem natürlichen Herdenverband wäre Itú aufgrund seines hohen Alters ausgestoßen worden und somit ebenfalls ohne Herde. Doch alleine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4831 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/04/Itu.jpg" alt="" width="273" height="273" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/04/Itu.jpg 1080w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/04/Itu-768x768.jpg 768w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/04/Itu-720x720.jpg 720w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/04/Itu-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" />Da steht er: Itú! Alter Freund. Dreißig Jahre ist der große Poitou-Eselhengst nun. Ich freue mich riesig, ihn wieder zu sehen! Er ist der einzig verbliebene Esel am Hof. Die Eselinnen seiner Herde wurden nacheinander verkauft. In einem natürlichen Herdenverband wäre Itú aufgrund seines hohen Alters ausgestoßen worden und somit ebenfalls ohne Herde. Doch alleine ist er nicht. Die anderen Hoftiere besuchen ihn täglich. Erinnern wir uns zum Beispiel an das Dreamteam<a href="https://www.tierweisheit.de/2022/04/07/die-unschlagbar-erfolgreiche-strategie-von-hofschwein-tobi-um-an-futter-zu-kommen/"> Tobi und Berka</a>.<strong><br />
</strong>Einige Hühner haben sich kleine Höhlen in den Heuballen seines Unterstandes gebaut, in denen sie Unterschlupf finden.  Und mit den beiden Kühen Hirondelle und Puk samt dem Stierkälbchen teilt er sich das Nachtlager und die Weide.</p>
<p>Täglich schwinge ich mich über das Weidegatter, um ihn zu striegeln und ein wenig sein angenehmes Wesen um mich zu haben. Allerdings will seine Mähne nicht so recht fluffig und seidig bleiben, egal wie gut ich sie gekämmt habe. Am nächsten Tag ist sie wieder verklebt und strubbelig, muss ich verwundert feststellen. Wie macht er das nur? Oder gibt es einen anderen &#8222;Täter&#8220;?</p>
<p>Es ist noch keine sieben Uhr in der Früh, als ich ihm und den Kuh-Damen einen heutigen, ersten Besuch abstatte:  Aha! Klebrige Mähne! Schon wieder.</p>
<p>Aber seit gestern Abend weiß ich den Grund. CeCe (die Bäuerin) hat es mir verraten: <em>„Die Puk liebt ihn – sie schleckt ihn ab oder bespringt ihn, dann fällt er um und steht wieder auf. Manchmal ist er in der Früh völlig verstrubbelt und verklebt, weil er mit seinem anregenden Hengstgeruch von ihr abgeschleckt wurde.“  </em>Kaum zu glauben, oder?</p>
<p>Noch mehr Anekdoten und spannende Einsichten rund um den Poitou-Esel sowie die telepathische Kommunikation mit Itú, wie er sich selbst als Teil des Hofgefüges erlebt und wie es um seinen Lebenswillen steht, wird später im Buch zu lesen sein. Mehr Infos zu Itú&#8217;s bewegter Vergangenheit gibt es <a href="https://www.amazon.de/bisschen-Buddha-steckt-jedem-Tierkommunikatorin-ebook/dp/B093H5RGC2">hier</a>.</p>
<p>Hast du Fragen oder möchtest mir ein Feedback geben? Dann schreib mir gerne an <a href="mailto:info@tierweisheit.de">info@tierweisheit.de</a>!</p>
<p>Grüße von Maike</p>
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