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	<title>Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier | Tierweisheit</title>
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	<description>Maike Temme . Tierkommunikation</description>
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	<title>Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier | Tierweisheit</title>
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		<title>Vertiefungskurs Tierkommunikation</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2026/03/09/erweiterungskurs-tierkommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhofgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation mit Wildtieren]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttier]]></category>
		<category><![CDATA[Schamanische Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituelles Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit Tierkommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Wochenendseminar Tierkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[29.10.-01.11.2026 Vertiefungskurs (Aufbaukurs 1) Tierkommunikation ♣ Voraussetzung: Teilnahme an einem Basiskurs Dieses Seminar richtet sich an alle, die ihr erworbenes Wissen und ihre Fähigkeiten aus einem Basiskurs vertiefen und erweitern möchten. Du erlangst mehr Sicherheit und Routine bei der Kommunikation mit Haus- und Wildtieren. In diesen drei Tagen verbinden wir uns nicht nur mit den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>29.10.-01.11.2026</strong></p>
<p><a href="https://moulindelarouchotte.com/Workshops-in-der-Muehle/"><strong>Vertiefungskurs (Aufbaukurs 1) Tierkommunikation</strong></a><br />
<strong>♣ Voraussetzung:</strong> Teilnahme an einem Basiskurs<br />
Dieses Seminar richtet sich an alle, die ihr erworbenes Wissen und ihre Fähigkeiten aus einem Basiskurs<br />
vertiefen und erweitern möchten. Du erlangst mehr Sicherheit und Routine bei der Kommunikation mit Haus- und Wildtieren.<br />
In diesen drei Tagen verbinden wir uns nicht nur mit den Tieren, sondern auch mit den Elementen, den Mineralien und Pflanzen und erleben so die Natur als beseelte Wesenheit. Wir werden uns als Teil der Natur erleben, das Glück der Einheit mit allem Lebenden um uns herum spüren und uns von der Weisheit und Intelligenz aller Arten berühren lassen.<br />
Wir starten jeden Tag mit einem Morgenritual, um unser Bewusstsein für die Kräfte und Energien, die uns umgeben, zu öffnen und unsere Aufnahmebereitschaft zu stärken.<br />
Auf schamanischen Reisen (nach Penelope Smith) werden wir unser Krafttier finden, das uns nicht nur bei der Tierkommunikation helfen kann, sondern welches wir auch in unserem persönlichen Leben jederzeit um Unterstützung und Rat bitten können.<br />
Schwerpunkte &#8211; neben der Tierkommunikation- werden sein:<br />
• Erkennen der eigenen Grenzen,<br />
• Überwinden der eigenen Blockaden<br />
• Lernen, intuitive Wahrnehmungen von Eigenprojektionen zu unterscheiden<br />
<strong>♣ Bitte bring mit:</strong><br />
• Schal zum Abdunkeln der Augen für die schamanischen Reisen, eventuell eine leichte Decke<br />
• Schreibmaterial für Notizen<br />
• Fotos von daheim gebliebenen Tiergefährten<br />
• Rassel, Trommel &#8211; nur falls vorhanden<br />
Das Seminar findet auf Deutsch statt. Mindestalter für die Teilnahme: 18 Jahre</p>
<p><strong>Zeit:</strong> 10 &#8211; 17 Uhr an allen 3 Tagen<br />
<strong>Wo?</strong> <a href="https://moulindelarouchotte.com/Workshops-in-der-Muehle/">Moulin de la Rouchotte,</a> FR-70130 Fretigney (zwischen Vesoul und Besançon)<br />
<strong>Kosten:</strong> Abhängig davon, ob du in der Mühle, im Campervan oder im Hotel übernachtest<br />
<strong>Anmeldung bei Claudia Zangger<br />
</strong>per Mail: <strong>contact@moulindelarouchotte.com</strong> oder per Telefon: <strong>0033 3 84 75 64 14 </strong></p>
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		<item>
		<title>Turniertag &#8211; Profi Winnie über die Pferdeschulter geschaut</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2023/04/23/4717/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 2023 14:37:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Flüstern der Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien in der Heide]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Oehlshof Soltau]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdealltag]]></category>
		<category><![CDATA[spirituelles Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation mit Pferden]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit Tierkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist Winnie. Oder besser: Winnipeg, siebzehnjährige Holsteiner Stute und ausgebildetes Springpferd. Hier siehst du sie im Hänger, wie sie lässig einen Heuhalm aus der Raufe rupft. So erkennst du einen echten Profi! Warum? Weil viele Reiter überglücklich wären, ihre Pferde überhaupt erstmal in einen Hänger zu bewegen. Die Vorstellung, dass es dann noch so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4715" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/04/winnieimhaenger-650x433.jpeg" alt="" width="408" height="272" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/04/winnieimhaenger-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/04/winnieimhaenger-325x217.jpeg 325w" sizes="(max-width: 408px) 100vw, 408px" />Das ist Winnie. Oder besser: Winnipeg, siebzehnjährige Holsteiner Stute und ausgebildetes Springpferd. Hier siehst du sie im Hänger, wie sie lässig einen Heuhalm aus der Raufe rupft. So erkennst du einen echten Profi!</p>
<p>Warum? Weil viele Reiter überglücklich wären, ihre Pferde überhaupt erstmal in einen Hänger zu bewegen. Die Vorstellung, dass es dann noch so chillig vor sich hin frisst wie Winnie, wäre für sie der absolute Traum.</p>
<p>Wenn es um einen Turniertag geht, ist Winnie Routinier, das merke ich gleich. Geduldig hat sie sich heute früh die Mähne flechten und ihr Fell auf Hochglanz striegeln lassen. Nun wartet sie fressend im Hänger bis es losgeht. Ihre zwölfjährige Reiterin Elin und Winnie wohnen auf dem <a href="https://www.tierweisheit.de/2023/03/23/der-oelshof-energetisch-naturnah-mit-viel-liebe-fuer-tiere/">Oehlshof</a>, wo ich zu Gast bin. So wie Winnie ein Profi ist, so kommt Elin aus einer Familie, in der das Reiten über Generationen hinweg von der Pike auf gelernt wird. Mit Geduld, Achtsamkeit, viel Fachwissen und seit der neusten Generation auch mit  Energetik.</p>
<p>Durch mehrere Tierkommunikationen mit Winnie wissen wir, dass zwei Gefühle in ihr widerstreiten:</p>
<p>Zu Winnie&#8217;s Rückenthematik und die schon so lange andauernde Suche nach einem geeigneten Sattel kommunizierte sie: „<em>Sie können nicht passen.</em>“ Sieht mich an. „<em>Weil es mein Rücken nicht hergibt.</em>“ Winnie&#8217;s  Turnierjahre, vor ihrem Leben auf dem Oehlshof, haben ihrem Rücken nicht immer gut getan.</p>
<p>Doch dann wiederum lässt sie mich im intuitiven Austausch an ihrer Freude, ihrem Stolz und Ehrgeiz teilhaben, die sie erfassen, wenn sie Turnierluft schnuppert. Jetzt erlebe ich es live. Winnie ist in ihrem Element und führt &#8211; ganz Profi &#8211; ihre junge Reiterin souverän durch die Prüfung.</p>
<p>Es ist nicht nur das, es ist auch ein Ausgleich für ihren wachen Geist.  Vor ein paar Monaten änderte sich nämlich ihre Herdenstruktur und seitdem ist Winnie ein wenig verspannt was das Leben auf der <a href="https://www.facebook.com/people/Oehlshof/100054516816909/">heimischen Koppel</a> anbelangt.</p>
<p>Aus der Kommunikation mit ihr:<br />
„<em>Wie erlebst du dich in der jetzigen Herde</em>?“<br />
Winnie zieht die Nüstern kraus, für mich hier ein Sinnbild des Naserümpfens. Nacheinander übermittelt sie mir die beiden Senioren und das junge Einstellerpferd Kaluna.  So richtig ist nichts für sie dabei. Ein bisschen lahm findet sie die Gruppe. Die Alten vor allem. Die junge Stute ist zwar jung und okay, aber zu keinem fühlt sie sich näher hingezogen. „<em>Ich hätte gerne meine Kumpels zurück.</em>“ Sie zeigt mir einen hellbraunen Wallach und einen Fuchs,  rötliches Fell und dunkle Mähne.<br />
„<em>Wer ist der Chef</em>?“<br />
„<em>Ich. Ich hasse es</em>.“ Winnie wirkt mehr genervt als überfordert.</p>
<p>Kumpels weg. Plötzlich Chefin. Turnierlust, aber Rückenschmerzen. So kann es kommen, wenn man seine Tiere befragt: Man erhält Antworten und Post, die gelesen werden will. Aber zum Glück auch Erfolgsmomente, Dankbarkeit und schönste Augenblicke voller Innigkeit.</p>
<p>In dem Zusammenhang erinnere ich mich immer gerne an folgenden Spruch:<br />
<em>&#8222;Was machst du heute?&#8220;</em><br />
<em>&#8222;Ich gehe zum Pferd.&#8220;</em><br />
<em>&#8222;Und dann?&#8220;</em><br />
<em>&#8222;Wie, und dann?&#8220;</em></p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das unsichtbare Netz der Ranchpferde</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2023/02/07/auszeit-die-sommerweide-ruft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 09:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Flüstern der Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hacienda Buena Suerte]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Ranchpferde]]></category>
		<category><![CDATA[Reiturlaub Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituell Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit Tierkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wir auf das schmale Brett gekommen sind, weiß ich auch nicht mehr. Heiß ist mir. Sehr heiß. Dabei ist es November. Okay, November in Andalusien. Jedenfalls pausieren meine beiden Mitwanderer und ich jetzt ratlos in den Weiten der Sommerweide der Ranchpferde. Die stehen derweil schön schattig in ihren Corals unten auf der Hacienda. Wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="wp-image-4685 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/02/sommerweide-650x433.jpeg" alt="" width="402" height="268" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/02/sommerweide-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/02/sommerweide-325x217.jpeg 325w" sizes="(max-width: 402px) 100vw, 402px" /> Wie wir auf das schmale Brett gekommen sind, weiß ich auch nicht mehr.<br />
Heiß ist mir. Sehr heiß.<br />
Dabei ist es November. Okay, November in Andalusien.<br />
Jedenfalls pausieren meine beiden Mitwanderer und ich jetzt ratlos in den Weiten der Sommerweide der Ranchpferde. Die stehen derweil schön schattig in ihren Corals unten auf der Hacienda.<br />
Wir drei Menschen hatten spontan beschlossen, eine kleine Wanderung zu unternehmen. Die lapidare  Wegbeschreibung eines unserer Miturlauber &#8222;<em>Geradeaus, dann rechts halten und einfach dem Pfad folgen&#8220;</em> war dann doch etwas  schwammig, stellen wir gerade fest.<br />
Aber die Aussicht ist herrlich! Das Gelände der <a href="https://www.hacienda-buena-suerte.de/">Hacienda Buena Suerte</a> umfasst mit den Sommerweiden 200 Hektar Land, auf denen neben wilden, duftenden Kräuterbüschen 3000 Olivenbäume stehen.<br />
<em>„Da sind wir frei, haben Urlaub. Da kommt das Wilde in uns raus.&#8220;</em> habe ich gestern während meiner intuitiven Kommunikation mit dem Kollektiv der Ranchpferde erfahren. Das kann man sich wie bei einer Schulklasse vorstellen: Es gibt eine Art Klassensprecher, der für die gesamte Gruppe &#8222;spricht&#8220;. Das habe ich zuletzt bei den <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/03/24/effizient-mit-den-kraeften-haushalten-oder-lerne-von-den-zackelschafen/">Schafherden des Archehofes</a> so gehandhabt und sowieso immer, wenn ich eine  allgemeine Information einer großen Tiergruppe erhalten möchte. Es ist das Einfangen einer Stimmung der Tiergemeinschaft, seiner Tendenzen und seiner Art zu sein.<br />
Die Pferde der Hacienda leben jeden Sommer für ein paar Monate auf dieser weitläufigen und urwüchsigen Sommerweide. Dann, wenn es unerträglich heiß wird und es zu mühsam ist, den Alltag zu bestreiten. In Freiheit und unter sich sortieren die Pferde sich neu in Grüppchen innerhalb der Gruppe. Manche genießen zunächst übermütig ihr Freisein, andere stehen erst nur schüchtern am Rand und schauen zu. Die Älteren beobachten gelassen das Treiben der Jüngeren. Und einige wenige gehen nicht mit auf die Sommerweide, weil sie gerade eine Verletzung oder Krankheit kurieren.<br />
Doch sie halten die unsichtbare Verbindung zueinander, auch wenn der Radius in den Sommermonaten größer wird.<br />
In der gestrigen Kommunikation erfuhr ich, dass die Pferde der Ranch einander gewahr bleiben, auch wenn sie sich nicht immer begegnen. Es scheint wie ein Netz aus unsichtbaren Strömungen und fühlt sich an, als seien die Pferde insgesamt wach und aufmerksam füreinander. Nicht abgestumpft oder egal für das, was um sie herum passiert.<br />
Die Begegnungen mit vielen, verschiedenen Menschen während des Alltags im Reitschulbetrieb bringt eine Abwechslung, eine Lebendigkeit mit sich. Sie begreifen sich durchaus als &#8222;Arbeits-Familien-Gemeinschaft&#8220;. Sowohl von Pferd zu Pferd als auch von Pferd zu Mensch. Durch die Begegnungen von Menschen und Tieren ist eine Geschäftigkeit auf dem Hof, die die Tiere ohne Stress wach hält, erfuhr ich.<br />
Unterdessen haben wir Wanderer beschlossen, besagten Pfad nicht mehr im Gestrüpp zu suchen und uns auf den Rückweg zu machen. Ich werde das Terrain morgen noch einmal auf einem Pferdrücken erkunden.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haciendaleben &#8211; Des einen Arbeit, des anderen Urlaub</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2023/01/12/haciendaleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 08:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Flüstern der Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
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					<description><![CDATA[Ranchleben in Andalusien: Da kommen mir gleich Assoziationen von galoppierenden Pferden mit wehenden Mähnen und wildem Ungestüm in den Sinn. An einen schüchternen und scheuen Wallach hatte ich erstmal nicht gedacht, als ich meinen Phantasien über das Leben auf einer Hacienda nachhing. Nun sitze ich also hier auf einem kleinen Baumstumpf im Coral, der an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="wp-image-4665 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/01/naipe-650x433.jpeg" alt="" width="393" height="262" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/01/naipe-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2023/01/naipe-325x217.jpeg 325w" sizes="(max-width: 393px) 100vw, 393px" />Ranchleben in Andalusien:<br />
Da kommen mir gleich Assoziationen von galoppierenden Pferden mit wehenden Mähnen und wildem Ungestüm in den Sinn.<br />
An einen schüchternen und scheuen Wallach hatte ich erstmal nicht gedacht, als ich meinen Phantasien über das Leben auf einer Hacienda nachhing.</p>
<p>Nun sitze ich also hier auf einem kleinen Baumstumpf im Coral, der an den Paddock vom zurückhaltenden Naipe grenzt. Lediglich ein Lattenzaun trennt uns.</p>
<p>Naipe ist ganz anders als die temperamentvollen Hengste, an denen ich gerade vorbeigegangen bin und auch anders als der souveräne Wallach Maximus, mit dem ich gestern eine Bodenarbeitsstunde hatte.<br />
Still beobachte ich Naipe, der sich nicht so recht traut, zu mir zu kommen. Ich schließe meine Augen, um auf intuitiver Ebene Kontakt zu ihm herzustellen. Nun stapft er ein paar vorsichtige Schritte in meine Richtung. Ich werde den telepathischen Austausch mit ihm beginnen, mich in ihn hineinfühlen und erfragen, wie er bestmöglich als Schulpferd hier eingebunden werden kann. Und ob er sich das überhaupt dauerhaft vorstellen möchte. Annabell, die sich auf der <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/11/20/andalusien-immer-der-vision-entgegen/">Ranch</a> neben den Gästen auch um den laufenden Betrieb und das Wohl der Pferde kümmert, ist dies ein großes Anliegen.</p>
<p>Die Hacienda ist ein bezaubernder Urlaubsort und eben auch ein Reitschulbetrieb.<br />
Urlaub für uns Menschen. Arbeitsalltag für die Pferde.<br />
Und manchmal eine Herausforderung für einen Neuzugang wir Naipe.</p>
<p>&#8222;Tierkommunikation mit einem Schulpferd &#8211; Was kann das bringen?&#8220;  magst du dich fragen.</p>
<p>Hat ein Pferd wie z.B. Naipe ein Gefühl von dem Wesen &#8222;Mensch&#8220; auf seinem Rücken?<br />
Definitiv. Und zwar mit all dessen körperlichen und emotionalen Aspekten von Spannung und Entspannung.</p>
<p>Hat ein Pferd wie z.B. Naipe für ihn typische Wesenszüge?<br />
Absolut. Naipe habe ich als ernsthaft erlebt; ein Tier, dass das Leben nicht auf die leichte Schulter nimmt, sehr sensibel und leicht zu verunsichern ist.</p>
<p>Können Tiere, wie z.B. Naipe sich gesehen fühlen?<br />
Unbestritten ja. Oft haben mir Kunden von verändertem Verhalten ihrer Tiere berichtet, nachdem sie die Sichtweise ihres Tiergefährten verstanden und &#8222;gesehen&#8220; hatten.</p>
<p>Ich bin guter Dinge als ich diese Tierkommunikation mit Naipe beende. Annabell wird ihn mit Geduld, Zeit und all den Aspekten, die für ihn wichtig sind, erneut in den Schulbetrieb einbinden, sagt sie später. So wie Naipe es sich erhofft.</p>
<p>Als ich aufstehe steht er am anderen Ende seines Corals. Ich habe ihn weder berührt noch ist er lange in meiner Nähe geblieben. Doch auf nonverbaler, intuitiver Ebene war Naipe mir nah.</p>
<p>Nächstes Mal nehme ich dich mit zum Herdenkollektiv der Hacienda-Pferde auf die Sommerweide.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andalusien &#8211; Immer der Vision entgegen</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/11/20/andalusien-immer-der-vision-entgegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2022 20:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Flüstern der Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hacienda Buena Suerte]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdealltag]]></category>
		<category><![CDATA[Pferderanch]]></category>
		<category><![CDATA[Reiturlaub Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituell Leben]]></category>
		<category><![CDATA[telepathische Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit Tierkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[September 2021 &#8211; ein Archehof in Frankreich November 2022 &#8211; eine Pferderanch in Andalusien So war der Plan. So ist es jetzt. Flughafen Jérez: 25°C sonnig mit einer leichten Brise Meine Stimmung: Pompös-grandios Mein Ziel: Hacienda Buena Suerte, Villamártin Meine Mission: Eine Woche ins Ranch-Leben eintauchen und mit den Schulpferden kommunizieren. Meine Vision: Orte bereisen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4642 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/11/maximus-1-650x433.jpeg" alt="" width="396" height="263" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/11/maximus-1-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/11/maximus-1-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" />September 2021 &#8211; ein <a href="https://www.tierweisheit.de/2022/02/24/endlich-gehts-los-805-kmund-freuen/">Archehof in Frankreich</a><br />
November 2022 &#8211; eine Pferderanch in Andalusien<br />
So war der Plan. So ist es jetzt.<br />
Flughafen Jérez: 25°C sonnig mit einer leichten Brise<br />
<strong>Meine Stimmung:</strong> Pompös-grandios<br />
<strong>Mein Ziel:</strong> <a href="https://www.hacienda-buena-suerte.de/">Hacienda Buena Suerte</a>, Villamártin<br />
<strong>Meine Mission:</strong><br />
Eine Woche ins Ranch-Leben eintauchen und mit den Schulpferden kommunizieren.<br />
<strong>Meine Vision:</strong><br />
Orte bereisen, wo Menschen leben, die Tieren eine Stimme geben.<br />
&#8222;Die Dysli-Ranch? Dort, wo Teile von &#8222;Ostwind&#8220; gedreht wurden?!&#8220; frugen mich Bekannte und Kollegen. Als jemand, der sich nicht in Pferdekreisen bewegt, schwante mir, dass dies wohl ein bekannter Ort sein musste.<br />
Oha! Das hatte ich nicht gewusst!<br />
Ich reise zu Annabell auf die Hacienda. Vor vielen Jahren hat sie meine Kurse für Tierkommunikation besucht; eine junge Frau, die um die Möglichkeiten dieser intuitiven und nonverbalen Herangehensweise mit Tieren weiß und wertschätzt.<br />
Nun ist es endlich soweit!<br />
Über 200 Hektar erstreckt sich das zugehörige Gelände mit 3.000 Olivenbäumen eingebettet in wunderschöner Natur.<br />
Ein Ort, wo 33 Schulpferde und 18 Einsteller-Pferde, 3 Katzen, 4 Hunde, 20 Hühner, 7 Enten, ein Kernteam von 10 Menschen, die den Betrieb am Laufen halten und 3-4 Praktikanten ihr Zuhause haben. Ein friedvoller Platz, um Urlaub zu machen wie auch ein lebendiger Ort durch den Schul-Reitbetrieb und die Urlaubsgäste.<br />
Was bedeutet nun &#8222;<em>Den Tieren eine Stimme geben</em>?&#8220; fragst du dich vielleicht. Es bedeutet, dass ich mich in einige der Schulpferde hineinfühlen werde. Die Sicht eines Tieres zu erfahren, seine Gefühle und körperlichen Empfindungen zu kennen, kann den Umgang und den Alltag erleichtern.<br />
Im Fall der Pferde: Beim Reiten, für die Gesundheit, für das Herdengefüge, für das Miteinander von Mensch und Pferd.<br />
In den nächsten Beiträgen erzähle ich vom sensiblen Naipe, dem erfahrenen Maximus sowie von Solano und Zimbro, die nicht mehr getrennt werden möchten. Und vom Kollektiv der Pferde auf der Ranch. Darüber, wie sie sich als Gemeinschaft erleben, ihren Alltag sowie ihre Auszeit auf der Sommerweide.<br />
Etwas Besonderes sind die gemeinsamen Abende mit den vielen Pferdemenschen um mich herum. Da ist Weltenbummlerin Nicki, aus New York eingeflogen auf dem Weg nach Marokko und nun auf einem Zwischenstopp in Andalusien. Die aus der Schweiz stammende Kati mit ihren drei Pferden, die abwechselnd in der Schweiz und Andalusien lebt. Roger und Nicola, die vor Ort ein Seminar zum <a href="https://rogers-area.de/">Extreme Trail </a> anbieten. Eine Autorin, die über Pferde und Indianer schreibt. Alleinreisende sowie Freunde, die miteinander eine gute Zeit auf der Ranch verbringen.  Von Tierfreunden umgeben fühle ich mich gleich eingebunden in diese Gruppe unterschiedlicher Menschen, die eines gemeinsam haben: Das Wohl ihrer Pferde.</p>
<p>Bis bald auf der Hacienda und den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Spirituell leben oder manchmal ist ein Stift ein Stift</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/10/21/xy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 08:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Intuitive Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[krankes Huhn]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituell Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tellington TTouch]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[ &#8222;Sie müssen mit den Füßen auf dem Boden stehen, als hätten Sie vier. Dann können Sie in der Welt bleiben. Aber Sie müssen aufhören, die Welt mit dem Kopf zu betrachten. Sie müssen sie mit dem Herzen sehen!&#8220; (aus &#8222;Eat Pray Love&#8220; von Elizabeth Gilbert) Und was hat das mit Tierkommunikation zu tun? Alles. So [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4634 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-650x433.jpeg" alt="" width="506" height="337" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" /> &#8222;Sie müssen mit den Füßen auf dem Boden stehen, als hätten Sie vier. Dann können Sie in der Welt bleiben. Aber Sie müssen aufhören, die Welt mit dem Kopf zu betrachten. Sie müssen sie mit dem Herzen sehen!&#8220; (aus &#8222;Eat Pray Love&#8220; von Elizabeth Gilbert)<br />
Und was hat das mit Tierkommunikation zu tun?<br />
Alles.<br />
So spirituell diese Herangehensweise ist, so pragmatisch und alltagstauglich sehen die Lösungen für Tier und Halter später aus.<br />
Es ist die Kombination aus Beidem, die die Arbeit so faszinierend macht.<br />
Du hast die unterschiedlichsten Menschen, die dir mit ihren Tieren begegnen.<br />
Da gibt es diejenigen, die in jedem Stift eine Schwingung wahrnehmen, in neuen Räumen stets die Aura auffächern und sich zu Vollmond entrückt mit der Energie der Venus verbinden.<br />
Das ist jetzt überspitzt. Klar!<br />
Ich selbst habe mal die Warze unserer Tochter mit einem Vollmondritual zum Verschwinden gebracht  UND es anschließend der Hautärztin erzählt. Die war total beeindruckt!<br />
Was ich meine ist, dass es unseren Tieren und auch uns nicht hilft, wenn wir spirituell entrückt sind, weil wir im Alltag nicht zurecht kommen. Ebenso bin ich der Meinung, dass wir nur die Hälfte der Dinge wahrnehmen, wenn wir unsere großartige Intuition unterdrücken.<br />
Tiere helfen uns, beides in Einklang zu bringen.<br />
Wie?<br />
Zunächst einmal nehmen sie die Gefühle, Worte, Gerüche, Bilder und alles wahr, was wir nicht sagen. Dafür aber alles, was uns aus jeder Pore und Zelle entströmt. Ähnlich bei Kindern, die man bestenfalls verwirrt, wenn man das Eine sagt, etwas anderes dabei denkt und sich weder-noch verhält. Verwirrung komplett.<br />
Ich erzähle dir jetzt, wie unsere Renn-Dori und ihre Kumpeline Hans-Betty das Spirituelle und das Pragmatische aufzeigen.<br />
Ich hatte ja keine Ahnung, wie fein-energetisch Hühner sind!<br />
Dori und ich sind kürzlich übereinander gestolpert. Nach dem ersten Schreck sah ich, dass sie humpelte und nur auf einem Bein stehen konnte. Als Hühner-Anfängerin ließ ich Dori röntgen (auf dem Röntgenbild sah sie aus wie ein Brathähnchen, das war nicht so schön).<br />
Das Bein war glücklicherweise nur verstaucht und nicht gebrochen.<br />
Mithilfe der einfühlsamen Assistenz unserer Tochter begann Doris Behandlung, bei der ich mich komplett auf meine Intuition verließ. Ich fühlte mit meinen Händen ihren kleinen, fedrigen Körper und erhielt von Dori Gefühle von Schmerz oder Wohlsein oder einfach Wissen, wie es ihr dabei ging.<br />
So kombinierte ich<a href="https://tellington-methode.de/"> Tellington TTouches®</a> an Doris Flügelansatz und Bein mit einer Art Krankengymnastik. Ich brachte sie dazu, die Krallen ihres verletzten Beines um meinen Zeigefinger zu schließen und bewegte so ihr Bein sachte in alle Richtungen. Die ersten Tage bekam Dori ein allopathisches Schmerzmittel, danach innerlich und äußerlich Traumeel.<br />
Intuition und Tatkraft, Schulmedizin und alternative Medizin waren die perfekte Kombination.<br />
Ähnlich bei Hans-Betty, liebevoll auch Pummelhuhn genannt. Sie frisst für ihr Leben gern! Genau das wurde ihr fast zum Verhängnis.<br />
Hans-Betty konnte plötzlich kaum fressen, sie wollte, doch sie konnte nicht. Sie sonderte sich ab, ich konnte ihre Schmerzen in meinem Körper wahrnehmen.<br />
Mit einer befreundeten Tierkommunikatorin spürten wir in Hans-Betty hinein und kamen zu dem Entschluss, dass Hans-Betty&#8217;s Verhalten und ihr Körpergefühl auf einen Fremdkörper oder eine innere &#8222;Verstopfung&#8220; hindeuteten und nicht auf eine Krankheit.  Hans-Betty ist etwas scheu, so klaubte ich sie die nächsten späten Abende aus dem Stall. Ausgerüstet mit meiner Stirnlampe massierte ich in der abgedunkelten Garage ihren Kropf, Hals und Magen, wo ich nach ein paar Tagen deutlich auch eine Verdickung fühlen konnte. Intuitiv massierte ich nach unten und nicht Richtung Kropf.</p>
<p>Bei den intensiven Massagen furzte Hans-Betty herzhaft und entspannte sich. Vor den Massagen bekam sie einen fernenergetischen Chakrenausgleich, damit die feinen Vibrationen der Kalimba später besser durchschwingen konnten.  Nach jeder Massage hielt ich Hans-Betty nämlich meine Kalimba, ein Daumenklavier, an die Beule am Bauch. Vielleicht würden die Vibrationen und Schwingungen die Organe ebenfalls in Schwingung setzten. Hans-Betty versetzte dies in wohlige Ruhe.</p>
<p>Am vierten Tag lag morgens im Hühnerkot ein 12cm langes Befestigungsgummi, das beim Zurückschneiden der Sträucher im Gehege wohl unbemerkt herabgefallen war. Hans-Betty hat es vermutlich für einen besonders zähen Wurm gehalten und verschlungen.<br />
Durch das intuitive Hineinfühlen wusste ich, wie sich der Schmerz anfühlt und wo er in Hans-Betty&#8217;s Körper verortet war. Ich wusste nur nicht, WAS es war. Auch hier hätte eine alleinige Tierkommunikation ihr nicht geholfen. Das eingedickte Etwas musste weiterrutschen und aus dem Körper befördert werden. Die Kombination von Tierkommunikation und Massage zusammen mit dem Chakrenausgleich und der &#8222;Schwingungstherapie&#8220; (zwei heiße Tipps meiner <a href="https://viriditas-tierkommunikation.de/">Kollegin Heike Deubel</a>) waren unschlagbar.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tierkommunikation &#8211; Ins Ohr geschrien und doch nichts verstanden</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/10/06/tierkommunikation-ins-ohr-geschrien-und-doch-nichts-verstanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 07:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Intuitive Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituell Leben]]></category>
		<category><![CDATA[telepathische Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Tierkommunikation: Nonverbale, intuitive Informationsübermittlung mit einem Tier. Was erhält man zurück? Je nachdem, wie trainiert die eigene Intuition ist, reicht es von Farben über Worte, Klänge, Wissen, Körperempfindungen bis hin zu Filmen, die vor dem inneren Auge ablaufen. Oder auch: Nichts. Schwarze Mattscheibe. Und wie verhält es sich als Tierkommunikatorin mit den eigenen Tieren? Man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4614" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/Unaiversteckt-576x433.jpeg" alt="" width="390" height="293" /> Tierkommunikation: Nonverbale, intuitive Informationsübermittlung mit einem Tier.<br />
Was erhält man zurück?<br />
Je nachdem, wie trainiert die eigene Intuition ist, reicht es von Farben über Worte, Klänge, Wissen, Körperempfindungen bis hin zu Filmen, die vor dem inneren Auge ablaufen.<br />
Oder auch: Nichts. Schwarze Mattscheibe.<br />
Und wie verhält es sich als Tierkommunikatorin mit den eigenen Tieren? Man könnte ja meinen, dass stets ein reger Austausch in den schillerndsten Details vorhanden ist.<br />
Kann sein, muss aber nicht.<br />
Unser nun fünfzehnjähriger Kater signalisierte schon als Kitten, lieber nur im absoluten Notfall telepathisch kommunizieren zu wollen. Die Betonung liegt auf TELEPATHISCH. Denn mitnichten kommuniziert er nicht. Er spricht &#8211; oder wie es im Fachjargon heißt &#8222;vokalisiert&#8220; &#8211; und das mit Hingabe.<br />
Ich habe gelesen, dass Katzen hin und wieder Laute benutzen, um mit ihren Menschen zu sprechen. Diese würden sie jedoch nie für ihre Artgenossen benutzen.<br />
Unai &#8222;erzählt&#8220; uns je nach Tagesform ganze Romane, wenn er von einer Nacht durch die Katzenklappe hereinkommt. Wenn er mit etwas nicht einverstanden ist, wenn er Hunger hat, wenn er gestreichelt werden möchte, wenn er Wohlbefinden ausdrückt. Für vieles gibt es miauende Laute in den verschiedensten Tonlagen.<br />
Aber intuitiv, telepathisch stoße ich meist auf verschlossene Türen. Aus meiner Berufspraxis weiß ich, dass meine Gedanken und Gefühle ihn in jedem Fall erreichen, doch ich bekomme schlichtweg kein Feedback auf intuitiver Ebene. Nur im Notfall, wenn es sein muss.<br />
Das darf ich respektieren und annehmen.<br />
All unsere Tiergefährten waren so individuell wie wir Menschen auch.<br />
Unsere Katze Jacky kommunizierte meist in einsilbigen, seltenen aber stets auf den Punkt gebrachten Informationen. Über unsere Gefühlsebene waren wir ihre 19,5  Lebensjahre stets verbunden. Ein Beispiel: War Jacky länger nicht nach Hause gekommen und ich sorgte mich, bat ich sie ihn Gedanken, sich mir kurz zu zeigen. Immer, ohne Ausnahme, kam sie danach innerhalb von fünf  bis zehn Minuten und saß entweder direkt hinter mir oder zeigte sich kurz im Garten bevor sie wieder ging.<br />
Unser Bergamasker Rüde Talis war einer der seltenen und bemerkenswerten Tiergefährten, die von sich aus in den inneren Dialog treten. Oft schien es, als verstünde er im Detail jedes einzelne, gesprochene Wort und nicht nur die dahinterliegende Gefühlsebene. Ich habe mich oft gefragt, welche alte, weise Seele dort vor mir steht.<br />
Unsere Azawakh-Mix Hündin Lela war mir eine besondere Lehrerin: Wir kommunizierten viel auf telepathischer Ebene, doch immer war sicher, sie würde alle Vereinbarungen ganz real und jeden Tag aufs Neue in Frage stellen. Ich lernte, dass selbst Dinge, die auf der telepathischen Ebene klar sind, nicht immer sofort umgesetzt werden können bzw. nur mit viel Einsatz von Tier und Mensch.</p>
<p>Auch als Tierkommunikatorin gibt es immer noch und immer wieder Neues zu lernen und anzunehmen.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weichei oder Topathlet? Wie Greta und ich über unsere Schatten sprangen.</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/09/23/weichei-oder-topathlet-wie-ich-und-greta-ueber-unsere-schatten-sprangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Galgo Espanol]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[telepathische Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Windhund Wesen]]></category>
		<category><![CDATA[Windhundmantel]]></category>
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					<description><![CDATA[Herbst.  Bunt gefärbte, tanzende Blätter, in goldenes Licht getauchter Wald, Nebelschwaden am Horizont. Herbst. Kalter Regen, unter die Haut kriechende Feuchtigkeit und Wind, der in den Haaren zieht. Herbst. Hunde, die Mäntel tragen. Vor vielen Jahren entlockte mir ein Mantel tragender Hund ratloses Kopfschütteln für das dazugehörige Frauchen und Mitleid für den vermeintlich armen Hund. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herbst.  Bunt gefärbte, tanzende Blätter, in goldenes Licht getauchter Wald, Nebelschwaden am Horizont.<br />
Herbst. Kalter Regen, unter die Haut kriechende Feuchtigkeit und Wind, der in den Haaren zieht.<br />
Herbst. Hunde, die Mäntel tragen.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4607 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/GretamitPulli-576x433.jpeg" alt="" width="576" height="433" /><br />
Vor vielen Jahren entlockte mir ein Mantel tragender Hund ratloses Kopfschütteln für das dazugehörige Frauchen und Mitleid für den vermeintlich armen Hund.<br />
Dann kam Lela, unsere Azawakh-Schäferhund-Mix Hündin. Vorbei mit Kopfschütteln und Bedauern. Plötzlich gehörte ich selbst zu jenen, die ihren Hund in einen Mantel packen mussten, wollten sie mit ihm bei Regen oder Kälte vor die Tür gehen.<br />
Unsere jetzige Galgo-Hündin Greta setzt klare Zeichen:<br />
Friert sie,  lässt sie mich kurzerhand stehen und rast in Windhund-Geschwindigkeit nach Hause zurück. Ich meinerseits haste im Laufschritt hinterher, die nasse Leine schlaff in der Hand und ärgere mich. Über mich selbst.<br />
Gehört Greta zum Team Weichei oder Topathlet?<br />
Topathlet, ganz klar.</p>
<p>Unsere Galga Greta besteht aus Muskeln, gefühlt 0%Fett und noch mehr Muskeln.<br />
Über eine isolierende Fettschicht verfügt ihr Körper nicht, ebenso wenig wie über dichte Unterwolle. Ihr ganzer Körper ist auf windschnittige Geschwindigkeit ausgerichtet. Auf Energie, die in kürzester Zeit zur Verfügung stehen muss.<br />
Anfangs fror Greta manchmal (wir kannten uns noch nicht so aus). Dann nahm sie sehr schnell an Gewicht ab. Die Körpertemperatur von Windhunden ist im Vergleich zu anderen Rassen etwas erhöht. Um diese Wärme halten zu können, brauchen sie Energie.<br />
Wenn es also kalt wird, regnet oder windig ist und du einen Windhund NICHT<br />
niedergekauert, Schutz suchend unter einem Busch suchen möchtest,<br />
ihn nur noch als Staubwolke von hinten sehen willst<br />
oder ihn erst gar nicht aus der Tür bekommst, weil er das Prasseln des Regens hört,<br />
ziehst du ihm besser einen Hundemantel über.<br />
Dann schleichst du mit ihm &#8211; je nach Wetterlage &#8211; zwar im Schneckentempo und mit Märtyrerblick, angelegten Ohren und anliegender Rute um den Block, aber &#8230;. es nützt ja nichts!<br />
Greta und ich sind über unsere Schatten gesprungen.<br />
Sie hat es geschafft, ihre Hundemäntel zu akzeptieren und rennt mit ihnen bei Wind und Wetter durch die Natur.<br />
Ich schaffe es, meinen Hund ganz selbstbewusst wahlweise mit<br />
ihrem altrosafarbenen Pullover (mein persönlicher Favorit) für trockene, kühle Tage,<br />
ihrer lindgrünen Softshell-Jacke für nasse, kühle Tage,<br />
ihrem gelben Regenmantel bei Dauerregen oder<br />
ihrem blauen Wintermantel mit dunkelbraunen Teddy-Innenfutter für die ganz kalt-nasse Jahreszeit<br />
auszuführen.</p>
<p>Die Moral von der Geschicht&#8216;? Trau deiner Schublade nicht!<br />
Nicht immer ist es, wie wir es zunächst einsortieren.<br />
Nicht jede pinkelnde Katze ist sauer auf ihren Menschen<br />
&#8230; ist der angreifende Hund nicht der, von dem die Aggression ausgeht<br />
&#8230;hat das widerspenstige Pferd ein Dominanzproblem<br />
&#8230;lebt der chic angezogene Hund den Eitelkeits-Spleen seines Menschen aus.</p>
<p>Manchmal ist es die verkehrte Schublade und meistens gibt es keine solche. Ist doch spannend, nicht wahr?<br />
Menschen und ihre Tiere nicht in bekannte Schemen zu pressen ist das wirklich Interessante an der Tierkommunikation. Jedes Tier und seine Geschichte ist anders, manchmal nur in Nuancen, aber nie ist eine Kundengeschichte wie die andere. Das macht diesen Beruf so überaus spannend: Die Neugierde auf Tiere und ihre Menschen.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schritt für Schritt durch den Tag &#8211; Mach&#8217;s wie die Hühner!</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/09/08/ein-filou-zur-rechten-zeit-oder-warum-es-karma-und-kein-zufall-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 06:35:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Huhn]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten Hühner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tierweisheit.de/?p=4587</guid>

					<description><![CDATA[Im letzten Beitrag hast du über Itú gelesen, davon wie er starb und was für eine wunderbare Persönlichkeit er war. Leben und Sterben gehört zum Hofleben wie das Weihwasser in die Kirche oder der Ball zum Tor, um es mal ganz plastisch auszudrücken. Bei manchen Tierarten, so bemerkte ich, rechnet man eher mit dem Tod [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4593" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-650x433.jpeg" alt="" width="402" height="268" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" />Im letzten Beitrag hast du über Itú gelesen, davon wie er starb und was für eine wunderbare Persönlichkeit er war. Leben und Sterben gehört zum Hofleben wie das Weihwasser in die Kirche oder der Ball zum Tor, um es mal ganz plastisch auszudrücken. Bei manchen Tierarten, so bemerkte ich, rechnet man eher mit dem Tod als bei anderen. Das fiel mir erst so richtig auf, als wir unsere Hühner kauften.<br />
Eigentlich wollte ich nur drei Hühner halten. Der Eifler ansich ist da ja sehr pragmatisch und so empfahlen mir ausnahmslos alle erfahrenen Hühnerhalter, die ich vor dem Kauf interviewte, mir mindestens vier Hühner zuzulegen.<br />
Warum?<br />
Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der Tiere stirbt, weil<br />
es tot von der Stange fällt,<br />
es vom Marder gerissen wird,<br />
es vom Fuchs gerissen wird,<br />
es einem Greifvogel-Angriff zum Opfer fällt,<br />
es erkrankt und daran stirbt,<br />
ist sehr hoch .<br />
Und wenn dann eines stürbe, so habe man immerhin noch die minimale Gruppengröße, in der sich ein Huhn wohlfühle. Nämlich drei.<br />
Da war das Thema Tod plötzlich dicht dran. Und ist es immer noch. Jeden Abend schaue ich in den Stall, ob Frieda, Dori, Hans-Betty und Berta aufgereiht auf der Stange im Stall hocken.<br />
Nun lerne ich, wie anders es sich anfühlt, für vier &#8222;Beutetiere&#8220; zu sorgen. Bei unseren Raubtieren, Katze und Hund, liegt der Fokus ganz anders.<br />
Ich wäre keine Tierkommunikatorin, hätte ich meine vier Hennen nicht &#8222;befragt&#8220;, wie sie sich selbst wahrnehmen.<br />
In ihren Instinkten sind sie wach; vom Beobachten kenne ich ihre Warnlaute, mit denen sie sich gegenseitig zur Vorsicht mahnen oder auf Gefahr vom Boden oder der Luft warnen. Da sind sie auf Zack.<br />
Im telepathischen Hineinfühlen nahm ich es ganz deutlich wahr: Unsere Hühner leben völlig im Augenblick. Von Korn zu Korn. Eins nach dem anderen. Es sieht bei ihnen meist sehr geschäftig aus und sie haben auch immer etwas zu erzählen (ganz real mit  Lautäußerungen), aber mental sind sie auf den Augenblick fokussiert. Sie sind nicht ständig auf der Hut oder gar ängstlich. Aufmerksam ja. Doch sie nehmen den Moment wie er ist.</p>
<p>Vermutlich kann ich deshalb nicht anders und komme bei ihnen immer zur Ruhe. Dieses &#8222;eins nach dem anderen&#8220;, obwohl es überall Fressfeinde gibt, das ist doch ein interessanter Mechanismus. Wenn ich da an das Abwarten, das Lauern einer Katze denke! Dies ist meinen Hühnern völlig fremd. Da ist ein Wurm? Nichts wie hin. Die Fliege nicht geschnappt? Uninteressant.</p>
<p>In dem Wissen, dass meine Hennen zufrieden im Jetzt sind, macht es mir leichter zu akzeptieren, dass sie Beute werden könnten. Sie  empfinden sich nicht als solche und darauf kommt es an.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Zyklus von Werden und Vergehen oder Itú&#8217;s letzte Reise</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/08/25/4573/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 07:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauernhofgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[altes Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabe des Esels]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Eselhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hofleben mit Esel]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Poitou Esel]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbebegleitung Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tierweisheit.de/?p=4573</guid>

					<description><![CDATA[Itú  ist nicht mehr da. Nicht mehr in seiner körperlichen Form. Vor ein paar Tagen erzählte mir CeCe (die Bäuerin), dass dieser sanfte Riesenesel gegangen sei. Alt war er gewesen und ihn plagten so einige altersbedingten Krankheiten und Beschwerlichkeiten. Bereits mehrfach hatte Itú beschlossen, zu gehen. Einige Male schon hatte er sich hingelegt, bereit zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4799 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/08/Itu.webp" alt="" width="349" height="349" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/08/Itu.webp 1200w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/08/Itu-768x768.webp 768w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/08/Itu-720x720.webp 720w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/08/Itu-200x200.webp 200w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /> Itú  ist nicht mehr da. Nicht mehr in seiner körperlichen Form.</p>
<p>Vor ein paar Tagen erzählte mir CeCe (die Bäuerin), dass dieser sanfte Riesenesel gegangen sei.<br />
Alt war er gewesen und ihn plagten so einige altersbedingten Krankheiten und Beschwerlichkeiten.<br />
Bereits mehrfach hatte Itú beschlossen, zu gehen. Einige Male schon hatte er sich hingelegt, bereit zu sterben.</p>
<p>Und doch: Jedes Mal stand er wieder auf. Da war noch Lebenswille, der ihn vom Sterben abhielt.<br />
Aber an diesem über vierzig Grad heißen Sommertag war seine Entscheidung endgültig.<br />
Früh am Morgen vernahm er CeCe, die ihm leise sagte, dass sie nun den Tierarzt anrufen würde, um ihm den letzten Weg zu erleichtern. Ruhig und entkräftet lag er im Stroh, dort wo er auch sonst das Nachtlager mit den Kuhdamen teilte.<br />
Wenig später, der Tierarzt war noch nicht unterwegs, schaute  CeCe nochmal nach ihrem langjährigen Tiergefährten.<br />
Itú war tot.<br />
Als ich mich in ihn hinein fühlte wusste ich mit Gewissheit, dass Itú nicht anders hätte sterben wollen. Nicht mithilfe eines Arztes. Diesen Weg wollte der alte, stolze Esel alleine gehen. Und das hat er getan, nachdem er CeCe nach einer letzten Nacht noch einmal gesehen hatte. Und wie viele Sterbende verließ er in einem unbeobachteten Moment seinen Körper.<br />
Auf einem Hof ist man ganz nah dran an den Rhythmen von Leben und Tod. Es wird fast täglich geboren und gestorben. Ich konnte es im Laufe der zwei Jahre unseres Buchprojektes und meines Besuches auf dem Hof hautnah miterleben:<br />
Bienenvölker starben, Schafe wurden gerissen, Schafe ertranken, Kätzchen wurden geboren, Welpen erblickten das Licht der Welt, Küken erfroren, Tiere wurden geschlachtet oder verkauft, andere kamen hinzu.<br />
Es ist ein sich wiederholender Rhythmus, ein gleichwohl harter wie auch wunderschöner Zyklus von Werden  und Vergehen.<br />
Itú&#8217;s außerordentliche Präsenz verbleibt nun energetisch auf dem Hof. Ganz irdisch kam die kleine &#8211; und wie ich hörte &#8211; fröhliche Eselin Ika (du siehst sie vorne auf dem Beitragsbild), um Itu&#8217;s Nachfolge anzutreten.</p>
<p>Die junge Eselin steht und geht nun mit der Schaf-Muttertierherde.  Durch ihre Anwesenheit bewahrt sie diese vor Angriffen von wildernden Hunde oder anderen jagende Tiere.</p>
<p>Mit Freude erinnere ich mich an Itú! Irgendwann werde ich Ika sicher auf dem Hof begegnen und erleben, wie sie seine Aufgabe fortführt.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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