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	<title>Tieralltag | Tierweisheit</title>
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	<description>Maike Temme . Tierkommunikation</description>
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	<title>Tieralltag | Tierweisheit</title>
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		<title>Spirituell leben oder manchmal ist ein Stift ein Stift</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/10/21/xy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 08:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
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					<description><![CDATA[ &#8222;Sie müssen mit den Füßen auf dem Boden stehen, als hätten Sie vier. Dann können Sie in der Welt bleiben. Aber Sie müssen aufhören, die Welt mit dem Kopf zu betrachten. Sie müssen sie mit dem Herzen sehen!&#8220; (aus &#8222;Eat Pray Love&#8220; von Elizabeth Gilbert) Und was hat das mit Tierkommunikation zu tun? Alles. So [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4634 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-650x433.jpeg" alt="" width="506" height="337" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/HansBetty-325x217.jpeg 325w" sizes="(max-width: 506px) 100vw, 506px" /> &#8222;Sie müssen mit den Füßen auf dem Boden stehen, als hätten Sie vier. Dann können Sie in der Welt bleiben. Aber Sie müssen aufhören, die Welt mit dem Kopf zu betrachten. Sie müssen sie mit dem Herzen sehen!&#8220; (aus &#8222;Eat Pray Love&#8220; von Elizabeth Gilbert)<br />
Und was hat das mit Tierkommunikation zu tun?<br />
Alles.<br />
So spirituell diese Herangehensweise ist, so pragmatisch und alltagstauglich sehen die Lösungen für Tier und Halter später aus.<br />
Es ist die Kombination aus Beidem, die die Arbeit so faszinierend macht.<br />
Du hast die unterschiedlichsten Menschen, die dir mit ihren Tieren begegnen.<br />
Da gibt es diejenigen, die in jedem Stift eine Schwingung wahrnehmen, in neuen Räumen stets die Aura auffächern und sich zu Vollmond entrückt mit der Energie der Venus verbinden.<br />
Das ist jetzt überspitzt. Klar!<br />
Ich selbst habe mal die Warze unserer Tochter mit einem Vollmondritual zum Verschwinden gebracht  UND es anschließend der Hautärztin erzählt. Die war total beeindruckt!<br />
Was ich meine ist, dass es unseren Tieren und auch uns nicht hilft, wenn wir spirituell entrückt sind, weil wir im Alltag nicht zurecht kommen. Ebenso bin ich der Meinung, dass wir nur die Hälfte der Dinge wahrnehmen, wenn wir unsere großartige Intuition unterdrücken.<br />
Tiere helfen uns, beides in Einklang zu bringen.<br />
Wie?<br />
Zunächst einmal nehmen sie die Gefühle, Worte, Gerüche, Bilder und alles wahr, was wir nicht sagen. Dafür aber alles, was uns aus jeder Pore und Zelle entströmt. Ähnlich bei Kindern, die man bestenfalls verwirrt, wenn man das Eine sagt, etwas anderes dabei denkt und sich weder-noch verhält. Verwirrung komplett.<br />
Ich erzähle dir jetzt, wie unsere Renn-Dori und ihre Kumpeline Hans-Betty das Spirituelle und das Pragmatische aufzeigen.<br />
Ich hatte ja keine Ahnung, wie fein-energetisch Hühner sind!<br />
Dori und ich sind kürzlich übereinander gestolpert. Nach dem ersten Schreck sah ich, dass sie humpelte und nur auf einem Bein stehen konnte. Als Hühner-Anfängerin ließ ich Dori röntgen (auf dem Röntgenbild sah sie aus wie ein Brathähnchen, das war nicht so schön).<br />
Das Bein war glücklicherweise nur verstaucht und nicht gebrochen.<br />
Mithilfe der einfühlsamen Assistenz unserer Tochter begann Doris Behandlung, bei der ich mich komplett auf meine Intuition verließ. Ich fühlte mit meinen Händen ihren kleinen, fedrigen Körper und erhielt von Dori Gefühle von Schmerz oder Wohlsein oder einfach Wissen, wie es ihr dabei ging.<br />
So kombinierte ich<a href="https://tellington-methode.de/"> Tellington TTouches®</a> an Doris Flügelansatz und Bein mit einer Art Krankengymnastik. Ich brachte sie dazu, die Krallen ihres verletzten Beines um meinen Zeigefinger zu schließen und bewegte so ihr Bein sachte in alle Richtungen. Die ersten Tage bekam Dori ein allopathisches Schmerzmittel, danach innerlich und äußerlich Traumeel.<br />
Intuition und Tatkraft, Schulmedizin und alternative Medizin waren die perfekte Kombination.<br />
Ähnlich bei Hans-Betty, liebevoll auch Pummelhuhn genannt. Sie frisst für ihr Leben gern! Genau das wurde ihr fast zum Verhängnis.<br />
Hans-Betty konnte plötzlich kaum fressen, sie wollte, doch sie konnte nicht. Sie sonderte sich ab, ich konnte ihre Schmerzen in meinem Körper wahrnehmen.<br />
Mit einer befreundeten Tierkommunikatorin spürten wir in Hans-Betty hinein und kamen zu dem Entschluss, dass Hans-Betty&#8217;s Verhalten und ihr Körpergefühl auf einen Fremdkörper oder eine innere &#8222;Verstopfung&#8220; hindeuteten und nicht auf eine Krankheit.  Hans-Betty ist etwas scheu, so klaubte ich sie die nächsten späten Abende aus dem Stall. Ausgerüstet mit meiner Stirnlampe massierte ich in der abgedunkelten Garage ihren Kropf, Hals und Magen, wo ich nach ein paar Tagen deutlich auch eine Verdickung fühlen konnte. Intuitiv massierte ich nach unten und nicht Richtung Kropf.</p>
<p>Bei den intensiven Massagen furzte Hans-Betty herzhaft und entspannte sich. Vor den Massagen bekam sie einen fernenergetischen Chakrenausgleich, damit die feinen Vibrationen der Kalimba später besser durchschwingen konnten.  Nach jeder Massage hielt ich Hans-Betty nämlich meine Kalimba, ein Daumenklavier, an die Beule am Bauch. Vielleicht würden die Vibrationen und Schwingungen die Organe ebenfalls in Schwingung setzten. Hans-Betty versetzte dies in wohlige Ruhe.</p>
<p>Am vierten Tag lag morgens im Hühnerkot ein 12cm langes Befestigungsgummi, das beim Zurückschneiden der Sträucher im Gehege wohl unbemerkt herabgefallen war. Hans-Betty hat es vermutlich für einen besonders zähen Wurm gehalten und verschlungen.<br />
Durch das intuitive Hineinfühlen wusste ich, wie sich der Schmerz anfühlt und wo er in Hans-Betty&#8217;s Körper verortet war. Ich wusste nur nicht, WAS es war. Auch hier hätte eine alleinige Tierkommunikation ihr nicht geholfen. Das eingedickte Etwas musste weiterrutschen und aus dem Körper befördert werden. Die Kombination von Tierkommunikation und Massage zusammen mit dem Chakrenausgleich und der &#8222;Schwingungstherapie&#8220; (zwei heiße Tipps meiner <a href="https://viriditas-tierkommunikation.de/">Kollegin Heike Deubel</a>) waren unschlagbar.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Tierkommunikation &#8211; Ins Ohr geschrien und doch nichts verstanden</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/10/06/tierkommunikation-ins-ohr-geschrien-und-doch-nichts-verstanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 07:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Intuitive Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituell Leben]]></category>
		<category><![CDATA[telepathische Tierkommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierkommunikation lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Tierkommunikation: Nonverbale, intuitive Informationsübermittlung mit einem Tier. Was erhält man zurück? Je nachdem, wie trainiert die eigene Intuition ist, reicht es von Farben über Worte, Klänge, Wissen, Körperempfindungen bis hin zu Filmen, die vor dem inneren Auge ablaufen. Oder auch: Nichts. Schwarze Mattscheibe. Und wie verhält es sich als Tierkommunikatorin mit den eigenen Tieren? Man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4614" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/10/Unaiversteckt-576x433.jpeg" alt="" width="390" height="293" /> Tierkommunikation: Nonverbale, intuitive Informationsübermittlung mit einem Tier.<br />
Was erhält man zurück?<br />
Je nachdem, wie trainiert die eigene Intuition ist, reicht es von Farben über Worte, Klänge, Wissen, Körperempfindungen bis hin zu Filmen, die vor dem inneren Auge ablaufen.<br />
Oder auch: Nichts. Schwarze Mattscheibe.<br />
Und wie verhält es sich als Tierkommunikatorin mit den eigenen Tieren? Man könnte ja meinen, dass stets ein reger Austausch in den schillerndsten Details vorhanden ist.<br />
Kann sein, muss aber nicht.<br />
Unser nun fünfzehnjähriger Kater signalisierte schon als Kitten, lieber nur im absoluten Notfall telepathisch kommunizieren zu wollen. Die Betonung liegt auf TELEPATHISCH. Denn mitnichten kommuniziert er nicht. Er spricht &#8211; oder wie es im Fachjargon heißt &#8222;vokalisiert&#8220; &#8211; und das mit Hingabe.<br />
Ich habe gelesen, dass Katzen hin und wieder Laute benutzen, um mit ihren Menschen zu sprechen. Diese würden sie jedoch nie für ihre Artgenossen benutzen.<br />
Unai &#8222;erzählt&#8220; uns je nach Tagesform ganze Romane, wenn er von einer Nacht durch die Katzenklappe hereinkommt. Wenn er mit etwas nicht einverstanden ist, wenn er Hunger hat, wenn er gestreichelt werden möchte, wenn er Wohlbefinden ausdrückt. Für vieles gibt es miauende Laute in den verschiedensten Tonlagen.<br />
Aber intuitiv, telepathisch stoße ich meist auf verschlossene Türen. Aus meiner Berufspraxis weiß ich, dass meine Gedanken und Gefühle ihn in jedem Fall erreichen, doch ich bekomme schlichtweg kein Feedback auf intuitiver Ebene. Nur im Notfall, wenn es sein muss.<br />
Das darf ich respektieren und annehmen.<br />
All unsere Tiergefährten waren so individuell wie wir Menschen auch.<br />
Unsere Katze Jacky kommunizierte meist in einsilbigen, seltenen aber stets auf den Punkt gebrachten Informationen. Über unsere Gefühlsebene waren wir ihre 19,5  Lebensjahre stets verbunden. Ein Beispiel: War Jacky länger nicht nach Hause gekommen und ich sorgte mich, bat ich sie ihn Gedanken, sich mir kurz zu zeigen. Immer, ohne Ausnahme, kam sie danach innerhalb von fünf  bis zehn Minuten und saß entweder direkt hinter mir oder zeigte sich kurz im Garten bevor sie wieder ging.<br />
Unser Bergamasker Rüde Talis war einer der seltenen und bemerkenswerten Tiergefährten, die von sich aus in den inneren Dialog treten. Oft schien es, als verstünde er im Detail jedes einzelne, gesprochene Wort und nicht nur die dahinterliegende Gefühlsebene. Ich habe mich oft gefragt, welche alte, weise Seele dort vor mir steht.<br />
Unsere Azawakh-Mix Hündin Lela war mir eine besondere Lehrerin: Wir kommunizierten viel auf telepathischer Ebene, doch immer war sicher, sie würde alle Vereinbarungen ganz real und jeden Tag aufs Neue in Frage stellen. Ich lernte, dass selbst Dinge, die auf der telepathischen Ebene klar sind, nicht immer sofort umgesetzt werden können bzw. nur mit viel Einsatz von Tier und Mensch.</p>
<p>Auch als Tierkommunikatorin gibt es immer noch und immer wieder Neues zu lernen und anzunehmen.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!</p>
<p>Maike</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weichei oder Topathlet? Wie Greta und ich über unsere Schatten sprangen.</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/09/23/weichei-oder-topathlet-wie-ich-und-greta-ueber-unsere-schatten-sprangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin Maike Temme]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Galgo Espanol]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[telepathische Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Windhund Wesen]]></category>
		<category><![CDATA[Windhundmantel]]></category>
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					<description><![CDATA[Herbst.  Bunt gefärbte, tanzende Blätter, in goldenes Licht getauchter Wald, Nebelschwaden am Horizont. Herbst. Kalter Regen, unter die Haut kriechende Feuchtigkeit und Wind, der in den Haaren zieht. Herbst. Hunde, die Mäntel tragen. Vor vielen Jahren entlockte mir ein Mantel tragender Hund ratloses Kopfschütteln für das dazugehörige Frauchen und Mitleid für den vermeintlich armen Hund. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herbst.  Bunt gefärbte, tanzende Blätter, in goldenes Licht getauchter Wald, Nebelschwaden am Horizont.<br />
Herbst. Kalter Regen, unter die Haut kriechende Feuchtigkeit und Wind, der in den Haaren zieht.<br />
Herbst. Hunde, die Mäntel tragen.<img decoding="async" class="size-medium wp-image-4607 alignleft" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/GretamitPulli-576x433.jpeg" alt="" width="576" height="433" /><br />
Vor vielen Jahren entlockte mir ein Mantel tragender Hund ratloses Kopfschütteln für das dazugehörige Frauchen und Mitleid für den vermeintlich armen Hund.<br />
Dann kam Lela, unsere Azawakh-Schäferhund-Mix Hündin. Vorbei mit Kopfschütteln und Bedauern. Plötzlich gehörte ich selbst zu jenen, die ihren Hund in einen Mantel packen mussten, wollten sie mit ihm bei Regen oder Kälte vor die Tür gehen.<br />
Unsere jetzige Galgo-Hündin Greta setzt klare Zeichen:<br />
Friert sie,  lässt sie mich kurzerhand stehen und rast in Windhund-Geschwindigkeit nach Hause zurück. Ich meinerseits haste im Laufschritt hinterher, die nasse Leine schlaff in der Hand und ärgere mich. Über mich selbst.<br />
Gehört Greta zum Team Weichei oder Topathlet?<br />
Topathlet, ganz klar.</p>
<p>Unsere Galga Greta besteht aus Muskeln, gefühlt 0%Fett und noch mehr Muskeln.<br />
Über eine isolierende Fettschicht verfügt ihr Körper nicht, ebenso wenig wie über dichte Unterwolle. Ihr ganzer Körper ist auf windschnittige Geschwindigkeit ausgerichtet. Auf Energie, die in kürzester Zeit zur Verfügung stehen muss.<br />
Anfangs fror Greta manchmal (wir kannten uns noch nicht so aus). Dann nahm sie sehr schnell an Gewicht ab. Die Körpertemperatur von Windhunden ist im Vergleich zu anderen Rassen etwas erhöht. Um diese Wärme halten zu können, brauchen sie Energie.<br />
Wenn es also kalt wird, regnet oder windig ist und du einen Windhund NICHT<br />
niedergekauert, Schutz suchend unter einem Busch suchen möchtest,<br />
ihn nur noch als Staubwolke von hinten sehen willst<br />
oder ihn erst gar nicht aus der Tür bekommst, weil er das Prasseln des Regens hört,<br />
ziehst du ihm besser einen Hundemantel über.<br />
Dann schleichst du mit ihm &#8211; je nach Wetterlage &#8211; zwar im Schneckentempo und mit Märtyrerblick, angelegten Ohren und anliegender Rute um den Block, aber &#8230;. es nützt ja nichts!<br />
Greta und ich sind über unsere Schatten gesprungen.<br />
Sie hat es geschafft, ihre Hundemäntel zu akzeptieren und rennt mit ihnen bei Wind und Wetter durch die Natur.<br />
Ich schaffe es, meinen Hund ganz selbstbewusst wahlweise mit<br />
ihrem altrosafarbenen Pullover (mein persönlicher Favorit) für trockene, kühle Tage,<br />
ihrer lindgrünen Softshell-Jacke für nasse, kühle Tage,<br />
ihrem gelben Regenmantel bei Dauerregen oder<br />
ihrem blauen Wintermantel mit dunkelbraunen Teddy-Innenfutter für die ganz kalt-nasse Jahreszeit<br />
auszuführen.</p>
<p>Die Moral von der Geschicht&#8216;? Trau deiner Schublade nicht!<br />
Nicht immer ist es, wie wir es zunächst einsortieren.<br />
Nicht jede pinkelnde Katze ist sauer auf ihren Menschen<br />
&#8230; ist der angreifende Hund nicht der, von dem die Aggression ausgeht<br />
&#8230;hat das widerspenstige Pferd ein Dominanzproblem<br />
&#8230;lebt der chic angezogene Hund den Eitelkeits-Spleen seines Menschen aus.</p>
<p>Manchmal ist es die verkehrte Schublade und meistens gibt es keine solche. Ist doch spannend, nicht wahr?<br />
Menschen und ihre Tiere nicht in bekannte Schemen zu pressen ist das wirklich Interessante an der Tierkommunikation. Jedes Tier und seine Geschichte ist anders, manchmal nur in Nuancen, aber nie ist eine Kundengeschichte wie die andere. Das macht diesen Beruf so überaus spannend: Die Neugierde auf Tiere und ihre Menschen.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schritt für Schritt durch den Tag &#8211; Mach&#8217;s wie die Hühner!</title>
		<link>https://www.tierweisheit.de/2022/09/08/ein-filou-zur-rechten-zeit-oder-warum-es-karma-und-kein-zufall-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 06:35:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tieralltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Huhn]]></category>
		<category><![CDATA[Ein bisschen Buddha steckt in jedem Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierweisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten Hühner]]></category>
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					<description><![CDATA[Im letzten Beitrag hast du über Itú gelesen, davon wie er starb und was für eine wunderbare Persönlichkeit er war. Leben und Sterben gehört zum Hofleben wie das Weihwasser in die Kirche oder der Ball zum Tor, um es mal ganz plastisch auszudrücken. Bei manchen Tierarten, so bemerkte ich, rechnet man eher mit dem Tod [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4593" src="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-650x433.jpeg" alt="" width="402" height="268" srcset="https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-650x433.jpeg 650w, https://www.tierweisheit.de/wp-content/uploads/2022/09/Frieda-325x217.jpeg 325w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" />Im letzten Beitrag hast du über Itú gelesen, davon wie er starb und was für eine wunderbare Persönlichkeit er war. Leben und Sterben gehört zum Hofleben wie das Weihwasser in die Kirche oder der Ball zum Tor, um es mal ganz plastisch auszudrücken. Bei manchen Tierarten, so bemerkte ich, rechnet man eher mit dem Tod als bei anderen. Das fiel mir erst so richtig auf, als wir unsere Hühner kauften.<br />
Eigentlich wollte ich nur drei Hühner halten. Der Eifler ansich ist da ja sehr pragmatisch und so empfahlen mir ausnahmslos alle erfahrenen Hühnerhalter, die ich vor dem Kauf interviewte, mir mindestens vier Hühner zuzulegen.<br />
Warum?<br />
Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der Tiere stirbt, weil<br />
es tot von der Stange fällt,<br />
es vom Marder gerissen wird,<br />
es vom Fuchs gerissen wird,<br />
es einem Greifvogel-Angriff zum Opfer fällt,<br />
es erkrankt und daran stirbt,<br />
ist sehr hoch .<br />
Und wenn dann eines stürbe, so habe man immerhin noch die minimale Gruppengröße, in der sich ein Huhn wohlfühle. Nämlich drei.<br />
Da war das Thema Tod plötzlich dicht dran. Und ist es immer noch. Jeden Abend schaue ich in den Stall, ob Frieda, Dori, Hans-Betty und Berta aufgereiht auf der Stange im Stall hocken.<br />
Nun lerne ich, wie anders es sich anfühlt, für vier &#8222;Beutetiere&#8220; zu sorgen. Bei unseren Raubtieren, Katze und Hund, liegt der Fokus ganz anders.<br />
Ich wäre keine Tierkommunikatorin, hätte ich meine vier Hennen nicht &#8222;befragt&#8220;, wie sie sich selbst wahrnehmen.<br />
In ihren Instinkten sind sie wach; vom Beobachten kenne ich ihre Warnlaute, mit denen sie sich gegenseitig zur Vorsicht mahnen oder auf Gefahr vom Boden oder der Luft warnen. Da sind sie auf Zack.<br />
Im telepathischen Hineinfühlen nahm ich es ganz deutlich wahr: Unsere Hühner leben völlig im Augenblick. Von Korn zu Korn. Eins nach dem anderen. Es sieht bei ihnen meist sehr geschäftig aus und sie haben auch immer etwas zu erzählen (ganz real mit  Lautäußerungen), aber mental sind sie auf den Augenblick fokussiert. Sie sind nicht ständig auf der Hut oder gar ängstlich. Aufmerksam ja. Doch sie nehmen den Moment wie er ist.</p>
<p>Vermutlich kann ich deshalb nicht anders und komme bei ihnen immer zur Ruhe. Dieses &#8222;eins nach dem anderen&#8220;, obwohl es überall Fressfeinde gibt, das ist doch ein interessanter Mechanismus. Wenn ich da an das Abwarten, das Lauern einer Katze denke! Dies ist meinen Hühnern völlig fremd. Da ist ein Wurm? Nichts wie hin. Die Fliege nicht geschnappt? Uninteressant.</p>
<p>In dem Wissen, dass meine Hennen zufrieden im Jetzt sind, macht es mir leichter zu akzeptieren, dass sie Beute werden könnten. Sie  empfinden sich nicht als solche und darauf kommt es an.</p>
<p>Bis bald bei den Weisheiten der Tiere!<br />
Maike</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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